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Der Sinn einer Taucheruhr und ihre Funktionsweise verständlich erklärt

Schwarze, eher klobige Uhren sieht man häufig am Handgelenk von Tauchern. Sicherlich haben Sie sich schon gefragt, was der Sinn dieser Uhren ist und warum Wassersportler sie so häufig tragen. Wenn Sie sich eine Taucheruhr kaufen möchten, sollten Sie zudem wissen, worauf Sie achten müssen.

Richtig ausgerüstet zum Tauchgang.
Richtig ausgerüstet zum Tauchgang.

Sinn der speziellen Zeitmesser

  • Wenn Sie sich eine Taucheruhr kaufen möchten, sollten Sie wissen, wodurch sich diese Uhren auszeichnen. Nur so können Sie verhindern, dass Sie unter Umständen beim Tauchen in Gefahr geraten.
  • Eine Taucheruhr, die Sie in Deutschland kaufen, muss bestimmte Anforderungen erfüllen, um sich Taucheruhr nennen zu dürfen. Anders kann es aussehen, wenn Sie sich eine solche Uhr günstig beim Strandhändler im Sommerurlaub kaufen.
  • Taucheruhren unterliegen in Deutschland der DIN 8306. Sie besagt, dass Sie mit dieser Uhr je nach Angabe mindestens 100 Meter tief tauchen können, ohne dass der Wasserdruck ihr schadet.
  • Außerdem darf die Uhr nicht durch Salzwasser oder Stöße Schaden annehmen.
  • Auf keinen Fall fehlen darf die Lünette. Dieser äußere Drehring hat den Sinn, eine Zeitspanne zu messen. Die Lünette lässt sich aber nur gegen den Uhrzeigersinn verstellen, sodass dies aus Versehen nicht geschehen sollte. Mithilfe des Drehrings können Sie zum Beispiel beim Beginn des Tauchgangs festlegen, wie lange Sie unter Wasser bleiben können. Stellen Sie 40 Minuten auf der Uhr ein, können Sie dies im Dunkeln unter Wasser problemlos ablesen.
  • Die Seiko SKX007 ist eine Taucheruhr (Diver), die einige Besonderheiten aufweist. Wenn …

  • Auch ohne Licht lässt sich die Taucheruhr ablesen. Sowohl Lünette als auch die Zeiger müssen Sie unter Wasser aus 25 Zentimetern im Dunklen ablesen können.
  • Auch wenn viele Menschen sich oft über Bürokratie beschweren, unter anderem bei Taucheruhren macht sie Sinn, da Sie sich hier auf die Angaben der Uhr verlassen müssen können.

Ratschläge zum Kauf der Taucheruhr

  • Einige Menschen tauchen heute nur noch ohne Taucheruhr; der Tauchcomputer hat längst die Aufgaben der Uhr abgenommen. Doch was passiert, wenn der Computer einmal unter Wasser versagt?
  • Gehen Sie auf Nummer sicher und tauchen Sie nur doppelt abgesichert mit zusätzlicher Taucheruhr.
  • Lassen Sie sich beim Händler bestätigen, dass es sich um eine Taucheruhr nach DIN 8306 handelt. Dann können Sie sicher sein, dass Ihre neue Uhr alle wichtigen Funktionen erfüllt.
  • Erklären Sie dem Händler genau, welchen Sinn Ihre neue Uhr erfüllen soll. Möchten Sie mit ihr viel schnorcheln oder in der Tiefsee tauchen gehen. Hiervon ist abhängig, wie viel Wasserdruck die Taucheruhr standhalten können muss.
  • Bei der Wahl des Armbandes sollten Sie darauf achten, dass Sie viel Zeit im Wasser mit der Uhr verbringen werden. Kunststoff, Neopren oder rostfreier Edelstahl ist geeignet, schicke Lederarmbänder eher nicht.
  • Praktisch sind Automatikuhren, deren Batterien sich durch die Bewegung am Handgelenk aufladen. Läuft Ihre Uhr mit einer herkömmlichen Batterie, müssen Sie ungefähr im Auge behalten, wann diese leer ist. Es macht wenig Sinn, wenn Sie sich eine technisch einwandfreie Taucheruhr kaufen, die Batterie jedoch im tiefen Meer plötzlich leer ist und Sie nicht wissen, wie viel Luft Ihnen noch verbleibt.
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