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Der Schwan - Brutzeit und Aufzucht

Wenn der Schwan Brutzeit hat, dann ist er stets sehr wachsam und beschützt seine Brut. Dabei sind die Tiere meist in direkter Nähe zum Wasser und beginnen im Frühjahr zu brüten.

Der Schwan transportiert den Nachwuchs auf seinem Rücken.
Der Schwan transportiert den Nachwuchs auf seinem Rücken.

Wenn der Schwan während der Brutzeit auf das Nest aufpasst, dann geht er auch gerne zum Angriff über.

Der Brutbeginn der Schwäne

  • Wenn der Schwan seine Partnerin gefunden hat, dann bleibt diese Bindung in der Regel für immer bestehen. Die Tiere suchen sich nicht jedes Jahr einen neuen Partner, sondern bleiben zusammen und können auch immer wieder im selben Nest brüten.
  • Die Brutzeit der Tiere beginnt im Monat April. Dann suchen sich die Tiere einen geeigneten Platz, der in der Nähe zum Wasser liegt, aber trotzdem weit genug weg von Menschenbewegungen und anderen störenden Dingen ist.
  • Die Tiere brüten in einem geschützten Nest, das sie jedes Jahr wieder benutzen können. Diese kann sehr groß werden, sodass Nester mit bis zu einem Meter Größe keine Seltenheit sind. Das Material, welches die Tiere zum Nestbau benötigen, wird von dem männlichen Tier organisiert und herbeigeschafft und vom weiblichen Tier dann verbaut.

Die Brutzeit beim Schwan

  • Ist das Nest fertig, dann beginnt das Weibchen mit dem Legen der Eier. Alle 48 Stunden geschieht dies und das eigentliche Brüten beginnt erst dann, wenn das letzte Ei gelegt ist. Durchschnittlich werden vier bis sechs Eier gelegt, welche dann ausgebrütet werden.
  • Das Ausbrüten der Eier ist die alleinige Aufgabe vom Weibchen. Der männliche Schwan passt während der Brutzeit nur auf und bleibt fast immer in der Nähe des Nestes. Im Durchschnitt dauert es 40 Tage und die Brutzeit ist danach beendet.

Die Aufzucht der Jungschwäne

  • Bei der Aufzucht der Jungtiere ist nun auch wieder der männliche Schwan aktiv beteiligt. Er kümmert sich ebenso um den Nachwuchs wie das Weibchen. Das erste Mal nach der Brutzeit verlassen die kleinen Schwäne das Nest schon kurz nach dem Schlüpfen.
  • Mit ein wenig Glück können Sie dann sogar sehen, wie die kleinen Tiere auf dem Rücken der Eltern transportiert werden. Wenn die Tiere sich selbst fortbewegen, dann werden sie dabei immer von beiden Elternteilen begleitet, wobei das Männchen wieder sehr gut aufpasst.
  • Dann bleiben die Jungschwäne noch bis zum Winter bei den Eltern und sind im Alter von zwei bis drei Jahren schließlich selbst geschlechtsreif, wodurch sich die Brutzeit und auch die Art der Aufzucht wiederholen.
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