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Der Kater zittert - mögliche Ursachen und Hilfe

Wenn der Kater zittert, kann es viele Auslöser für dieses Verhalten geben. Vielleicht hat sich das Tier einfach nur erschrocken oder es ist ihm kalt. Aber auch bei Fieber kann es passieren, dass das Tier so stark friert, dass es plötzlich zittert.

Ein warmer Platz für den Kater
Ein warmer Platz für den Kater

Was Sie benötigen:

  • Aufmerksamkeit
  • Zeit
  • Geduld
  • Kirschkernkissen
  • Fieberthermometer
  • Handtücher
  • warmes Plätzchen
  • Tierarzt

Zittert Ihr Kater, dann sollten Sie für das Tier da sein und versuchen, so schnell wie möglich den Grund für sein Zittern herauszufinden und dem Tier dann dementsprechend helfen.

Mögliche Gründe, warum der Kater zittert

  • Ihr Kater kann aus ganz unterschiedlichen Gründen zittern. Genau wie wir Menschen zittert auch ein Tier, wenn es sich erschreckt. Hat das Tier also aus irgendeinem Grund Angst und zittert, dann wird sich dieses Verhalten schnell wieder legen, sobald sich das Tier in Sicherheit wiegt.
  • Natürlich können auch Katzen frieren. Selbst wenn Ihr Kater ein langes und dichtes Fell hat, kann es passieren, dass das Tier friert und demzufolge dann auch zittert. Besonders oft kommt das bei Katzen mit Freigang vor, die im Regen draußen waren und mit nassem Fell wieder zu Ihnen nach Hause kommen.
  • Natürlich kommen auch einige Krankheiten oder vielleicht ein Unfall in Betracht, wenn Ihr Kater zittert. Beim Schock sinken die Vitalfunktionen und das Tier zittert. Dabei sinken auch die Körpertemperaturen, die der kleine Organismus durch das Zittern aber aufrechterhalten möchte.

So helfen Sie Ihrem Kater

  • Als Erstes ist es immer wichtig, dass Sie dem Kater Nähe und Geborgenheit geben. Ihr Tier kennt Ihre Stimme und Ihren Geruch und fühlt sich in Ihrer Nähe besonders geborgen und wohl. Haben Sie das Tier dann in Ihrer direkten Nähe, können Sie auch gucken, ob es einen sichtbaren Grund gibt, warum der Kater zittert.
  • Kommt Ihr Stubentiger gerade von einem Regenspaziergang zurück und zittert, dann sollten Sie sein Fell mit einem weichen Handtuch gut abtrocknen und das Tier in einen warmen Raum bringen. Vielleicht können Sie das Körbchen etwas näher an die Heizung stellen oder das Tier für eine Weile auf den Arm nehmen. So hat Ihr Kater einen engen Körperkontakt und kann sich an Ihnen aufwärmen.
  • Falls Ihr Kater Verletzungen hat oder sogar blutet, dann kann es sein, dass das Tier unter Schock steht und deswegen zittert. In diesem Fall müssen Sie sofort zu einem Tierarzt fahren und den Kater dort untersuchen und behandeln lassen. Eventuell hat Ihr Kater sich bei dem Unfall innere Verletzungen zugezogen, die nur Ihr Tierarzt diagnostizieren kann.
  • Fieber lässt Ihren Stubentiger ebenfalls zittern. Wenn die Körpertemperatur steigt, dann zittert das Tier und möchte durch das dauerhafte Zittern die Kälte wieder ausgleichen. Bei Fieber ist es wichtig, dass Sie das Tier in ein warmes Körbchen an einem warmen Ort legen. Ein angewärmtes Kirschkernkissen kann dem Tier das Fieber erleichtern. Falls die Temperatur jedoch um die 40 Grad erreicht, sollten Sie auch jetzt einen Tierarzt aufsuchen.

Beobachten Sie Ihren Kater gut

  • Oft zittert der Kater auch, weil er aufgeregt ist. Ausgelöst werden kann dieses Verhalten immer dann, wenn der Kater etwas Interessantes sieht, es aber leider nicht erreichen kann. Das kann eine Fliege im Zimmer sein oder auch ein Vogel, den Ihr Kater vom Fenster aus beobachtet.
  • An besonderen Tagen sind viele Tiere nervös. An Silvester, wenn es draußen sehr laut ist und zusätzlich auch noch zahlreiche Lichtblitze am Himmel zu sehen sind, bekommt Ihr Kater vielleicht Angst und zittert. Verdunkeln und schließen Sie in solchen Moment einfach die Fenster und reden Sie beruhigend auf Ihren Stubentiger ein.

Nehmen Sie das Zittern immer ernst und beobachten Sie den Kater gut. Ist auch sein normales Verhalten anders als sonst oder schwächelt das Tier, dann sollten Sie einen Tierarzt um Rat fragen.

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