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Der Aufbau eines Interview - so sieht die Planung aus

Ob in der Schule, auf der Arbeit oder einfach nur zwischen Bekannten oder fremden Menschen wenden Sie, ohne dass es Ihnen bewusst ist, einige Regeln eines Interviews an. Doch was ist ein Interview und wie sieht dessen Aufbau aus?

Der Aufbau eines Interviews beinhaltet einen Fragenkatalog.
Der Aufbau eines Interviews beinhaltet einen Fragenkatalog. © Gerd_Altmann_Shapes_AllSilhouettes.com / Pixelio

Was ein Interview ist

  • Ein Interview wird vorwiegend als Darstellungsform im Journalismus verwendet. Dabei wird zwischen einer einfachen und strengen Form unterschieden.
  • Das Wort selbst stammt aus dem Französischen und bedeutet nichts anderes als eine verabredete Zusammenkunft.
  • Dahinter steckt eine mündliche Befragung einer einzelnen Person oder einer Gruppe von Menschen mit dem Ziel der Informationsbeschaffung.
  • Einfach ausgedrückt ist es nichts anderes als ein Dialog zwischen zwei oder mehreren Personen. Gegenstand der Befragung kann eine Person, Sache oder ein Gegenstand sein. Dieses Gespräch dient der Ermittlung von Erfahrungen, Motiven, Wissen, Meinungen und Wünschen sowie bestimmter Verhaltensweisen und Einstellungen.
  • Bei der einfachen Form hängt die jeweils nächste Frage der Person, die das Interview führt, von der Antwort des Interviewten ab.
  • Bei der strengen Form liegen bereits vordefinierte Fragen in Form eines Leitfadens vor.
  • Dieser Leitfaden bestimmt im Wesentlichen das Gespräch und zieht sich wie ein roter Faden hindurch. Es ist also wichtig, bereits beim Aufbau des Leitfadens die richtigen Fragen vorzuformulieren.
  • Diese Variante kann durchaus auch schriftlich abgearbeitet werden. Das heißt nichts anderes, als dass Sie als Interviewer einen Fragenkatalog ausarbeiten und diesen dann an die betroffenen Personen weiterleiten, damit diese die Fragen in Ruhe beantworten kann.

Wie Sie ein Interview aufbauen

  • Überlegen Sie zu allererst, was Sie genau von der anderen Person wissen möchten. Der Aufbau Ihres Interviews liegt in den richtigen Fragen, die Sie stellen.
  • Notieren Sie sich dazu alle Fragen, die Ihnen dabei unter den Nägeln brennen bzw. was genau Sie wissen möchten.
  • Diesen Leitfaden benötigen Sie nicht nur beim Gespräch selbst, sondern auch bei der anschließenden Auswertung.
  • Sie können bei der Befragung entweder Ihren Fragenkatalog oder ein Diktiergerät zur Aufzeichnung mitnehmen.
  • In der Medienbranche werden die meisten Befragungen über Bild und Tonaufnahmen aufgezeichnet und anschließend in schriftlicher Form ausgearbeitet.
  • Beachten Sie bei der Auswertung den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte.
  • Viele Interviewpartner reden bei den Gesprächen sehr viel oder weichen bestimmten Fragen aus. Es ist an Ihnen, die richtigen Gesprächstechniken zu beherrschen, um Ihren Aufbau des Fragenkataloges nicht durcheinanderbringen zu lassen und anstatt der gewünschten Information etwas völlig anderes zu erfahren.
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