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Deo richtig verwenden

Zu unserer täglichen Körperpflege gehört heute das Benutzen eines Deos. Denn in unserer zivilisierten Welt ist kein Platz mehr für das Verströmen übler Schweißgerüche unter den Achseln. Manche diskutieren sogar über eine Deopflicht am Arbeitsplatz, da Körpergerüche als Belästigung empfunden werden. Was den Neandertaler vermutlich noch erfreute, ist heute undenkbar. Die meisten Menschen möchten sauber sein und angenehm riechen.

Mit einem Deo gut duften.
Mit einem Deo gut duften.

Was Sie benötigen:

  • Saubere Achseln

Das richtige Deo benutzen

  • Ein Deo soll Sie vor ungewollten Achselgerüchen schützen. Die Auswahl der infrage kommenden Produkte ist sehr umfangreich. Dabei wird zwischen Deodorant und Antitranspirant unterschieden. 
  • Unguter Schweißgeruch entsteht, wenn die auf der menschlichen Haut angesiedelten Bakterien die Körperflüssigkeiten zersetzen. Zuvor ist der Schweiß geruchlos. Daneben spielen auch andere Faktoren eine zusätzliche Rolle. 
  • Zuviel Kaffee, starke Gewürze, Fleischkonsum und alkoholische Getränke fördern außerdem eine stärkere Schweißbildung. Auch die Art der Kleidung ist mitunter ausschlaggebend für das Entstehen schlechter Düfte. Natürliche Materialien sind hier von Vorteil. 
  • Ein herkömmliches Deo überlagert mit seiner Duftkomponente die Gerüche unter den Achseln. Im Gegensatz dazu reduziert und hemmt ein Antitranspirant die Schweißabsonderung. 
  • Aluminiumsalze verengen bei einem Antitranspirant die Schweißporen. Somit ist die Schweißabsonderung geringer. Allerdings kann dieser künstliche Schweißstau auch zu unerwünschten Nebenerscheinungen führen. 
  • Deos enthalten antibakterielle Wirkstoffe und meist auch Alkohol. Mit ihrer Benutzung wird das Wachstum der schweißzersetzenden Bakterien reduziert. Damit vermindert sich natürlich auch der unangenehme Schweißgeruch. Das in einem herkömmlichen Deodorant enthaltene Parfüm überlagert den ungewollten Geruch. 
  • Inzwischen erhalten Sie auch parfümfreie Deos ohne Alkohol, was die Gefahr einer möglichen Hautirritation zusätzlich mindert.
  • Bei besonderen Empfindlichkeiten sollten Sie sich individuell z. B. in einer Apotheke beraten lassen. Denn die meisten Produkte enthalten Aluminiumsalze, die als gesundheitsabträglich diskutiert werden. 

Wie Sie Ihr persönliches Deodorant verwenden

  • Es ist vorteilhaft, die Achselhaare zu rasieren, da diese zusätzlich eine gute Brutstätte für die geruchsbildenden Bakterien darstellen.
  • Außerdem ist es sinnvoll, nach der Rasur für einige Stunden keine Deodorants aufzutragen. Hautreizungen könnten die Folge sein. 
  • Individuell nach Ihrer Vorliebe können Sie zwischen einem Spray oder einem Deoroller wählen. In der Wirkweise gibt es da keine Unterschiede.
  • Vor dem Auftragen eines Deos sollte die Haut frisch gereinigt sein. Ein nachträgliches Auftragen nach dem Beginn der natürlichen Schweißbildung ist nicht wirkungsvoll.
  • Nach dem Waschen trocknen Sie Ihre Achseln sorgfältig ab. Wenn Sie ein Spray bevorzugen, achten Sie auf die empfohlenen Hinweise des Herstellers. In der Regel wird in einem Abstand von ca. 15 cm auf die Haut gesprüht.
  • Ihren Deoroller tragen Sie entsprechend den Anweisungen des Herstellers auf die Achselpartie auf. 
  • Um unschöne Flecken auf Ihrer Kleidung zu vermeiden, muss das aufgetragene Deo gut antrocknen. Inzwischen gibt es auch Produkte, die keine weißen Flecken mehr verursachen. 
  • Tragen Sie nicht zu viel Ihres Deos auf. Denn selbst ein Deo kann anhand der Duftstoffe als aufdringlich empfunden werden. Ein mäßiges Auftragen bietet genügend Sicherheit vor unerwünschten Düften. 
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