• Es kommt immer mehr in Mode, dass jemand nicht unbedingt eine neue Immobilie anschaffen möchte, sondern sich viel lieber einer älteren zuwenden will. Die Aussicht hier spezielle Verschönerungen vorzunehmen, ist sehr reizvoll. Sein selbst gestaltetes Domizil im nachhinein seinen Freunden und Bekannten zu präsentieren, macht vielen Menschen Freude.
  • Wenn auch Sie sich diesem Trend nachgehen möchten sollten Sie allerdings das Thema Denkmalschutz im Auge behalten. Aber nicht nur beim Eigenerwerb eines Gebäudes das unter Denkmalschutz steht bestehen Auflagen, dies gilt sogar bei Immobilien und Grundstücken die in unmittelbarer Nähe von denkmalgeschützten Gebäuden und Grundstücken stehen. Hier ist also auch besondere Vorsicht geboten.
  • Am besten Sie erkundigen sich vor Abschluss eines Kaufvertrages beim zuständigen Grundbuchamt, ob in Ihrer unmittelbaren Nähe solche Gebäude vorhanden sind. Grundsätzlich ist nach dem Kauf einer Immobilie die unter Denkmalschutz steht, jede bauliche Veränderung ganz besonders im Außenbereich genehmigungspflichtig. Hier besonders Änderungen am Grundriss, das Verändern der Fassade oder auch nur ein neuer Anstrich, all das ist vom Denkmalschutz vorher zu genehmigen. Desweiteren gehören der Einbau von neuen Fenstern, der Einbau einer neuen Heizung oder aber auch ein geplanter Teilabriss zu den genehmigungspflichtigen Maßnahmen.
  • Am allerbesten ist es, wenn Sie sich vorab bereits beim Denkmalamt erkundigen, welche Auflagen für Ihr Objekt gelten. Sie können diese Anträge bei Bedarf als Eigentümer und Bauherr selbst stellen. Am besten jedoch ist die Hinzuziehung eines Architekten, der diese Vorgaben bis ins Details genauestens kennt. Auch bei der Durchsetzung hat ein Fachmann bessere Möglichkeiten als der Bauherr selbst.