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Den Spiegelkompass richtig lesen - eine Anleitung

Die Orientierung im Gelände ist mit einem Kompass immer und überall möglich. Auch auf hoher See gehörten sie zur Grundausstattung aller Boote und Schiffe. Bei relativ geringen Kosten bieten sich der Linealkompass und der Spiegelkompass für den normalen Gebrauch an. Beide sind baugleich, nur verfügt der Spiegelkompass zusätzlich über einen klappbaren Spiegel, womit es nun möglich ist, Objekte anzupeilen und die Kompassnadel gleichzeitig im Blick zu haben, was ablesen im Gelände sehr erleichtert. Eine kleine Anleitung wird hier Klärung bringen.

Perfekte Orientierung im Gelände.
Perfekte Orientierung im Gelände.

Merkmale von Linearkompass und Spiegelkompass

Beim Kauf eines Kompasses werden Sie vor der Wahl zwischen verschieden Angeboten stehen. Da sich besonders zwei Arten für den allgemeinen Einsatz anbieten, werden Sie hier den Linearkompass mit dem Spiegelkompass vergleichen.

  • Zuerst einmal seien hier die Gemeinsamkeiten beschrieben. Der Kern jeder Navigation ist die Kompassrose mit Einteilung in Graden und Himmelsrichtungen. Die Nadel zeigt dabei immer in die Richtung des magnetischen Nordens, der ein wenig vom geografischen Norden abweicht. Dies werden Sie bei beiden Kompassen erhalten. Für die Orientierung während einer Wanderung ist diese Abweichung aber unbedeutend, da Sie ja nur relativ kurze Entfernungen messen.  
  • Das Gehäuse von Linearkompass und Spiegelkompass besitzt eine 360° Einteilung und ist drehbar und besitzt einen durchsichtigen Boden, damit der Kompass auf der Karte richtig gelegt werden kann. Zum Ablesen ist dies ein Vorteil.
  • Auf ein weiteres Detail sollten Sie achten, um nach dem Kauf keine bösen Überraschungen zu erleben. Oft ist auch ein Planeiger dabei mit den Maßstäben von 1:25000 und 1:50000.
  • Sogar Lupen werden in manchen Ausführungen integriert. Besonders bei Dunkelheit ist dies zu empfehlen. Darauf sollten Sie also eher nicht verzichten.

Anleitung zum Ablesen beim Spiegelkompass

  • Wenn Sie nun dazu den Spiegelkompass betrachten, sind hauptsächlich zu bemerken, dass er noch einen Spiegel, der aufklappbar ist, wie bei einem Reisewecker, besitzt. 
  • Klappen Sie den Spiegel hoch, so können Sie mit der Kerbe - der Kimme - im oberen Spiegelrand Objekte anpeilen. 
  • Von der Kimme verläuft auf dem Spiegelglas eine Linie, die bewirkt, dass ein Verkanten bei der Peilung verhindert wird. Die Verbesserung für das Ablesen ist klar. 
  • Wenn Sie mit der Kimme etwas anpeilen, haben Sie aber mit dem direkt darunter befindlichen Spiegel, der den eigentlichen Kompass widerspiegelt, und der Hilfslinie Kompass, Objekt und Richtung zugleich im Blick ohne den Spiegelkompass möglicherweise zu verkanten, da Sie Ihren Blick nicht mehr wenden müssen. Der Spiegel ist stufenlos verstellbar und daher auf alle Begebenheiten einstellbar.

Das Ablesen nach Anleitung ist also ganz einfach.

Spiegelkompass und Linearkompass der Vergleich

  • Die Vorteile für Ihre Outdoor Touren beim Ablesen liegen also klar beim Spiegelkompass. Lediglich das zusätzliche Gehäuse für den Spiegel nimmt etwas mehr Platz in Anspruch. Wenn Sie den Kompass in der Brusttasche des Hemdes tragen, kann dies ein Problem sein. 
  • Der Linearkompass kann leichter in der Brusttasche am Hemd getragen werden. Wenn Sie aber das Platzproblem als zu vernachlässigend ansehen, ist die Wahl eines Spiegelkompasses die richtige. 
  • Im Preis liegt dieser naturgemäß etwas höher, was Sie in Ihrer Entscheidung noch einfließen lassen werden. Mit Spiegel, Kimme und Linie im Spiegel liegen die Vorteile beim Ablesen auf Seiten des Spiegelkompasses. Die Anleitung für die Grundmerkmale beider Kompasse ist fast identisch.  
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