- 07.11.2011 Dirk Markendorf
- Rechen
- Vertikutiergerät
- Kalkpulver
- Volldünger
- Rasenmäher
Den Rasen zum passenden Zeitpunkt vertikutieren
Damit die Rasenflächen nicht über die Zeit mit den Jahren von Moos, Flechten und Unkräutern befallen werden, sollte man diese entsprechend vertikutieren.
- Grundsätzlich sollten Sie Ihre Rasenflächen zweimal jährlich vertikutieren, damit sich Flechten, Moose und diverse Unkräuter wie Schafgarbe und Co. im Rasen nicht ansiedeln können. Mit dem Vertikutieren ritzen Sie die Oberfläche leicht an und können auf diese Weise den Rasen auflockern, damit die feinen Rasenwurzeln wieder an Nährstoffe gelangen können.
- Das Vertikutieren im März sorgt dafür, dass nicht nur Nährstoffe, Spurenelemente und Mineralien wieder bis in das Erdreich vordringen können, sondern auch das Wasser gelangt ebenfalls an die Wurzeln des Rasens, das ansonsten von verdrängenden Unkräutern ebenfalls verbraucht wird und zur weiteren Schädigung von Rasenflächen führen kann.
- Sie sollten, damit Sie den Rasen im März vertikutieren können, diesen vorher mähen. Achten Sie darauf, dass die Tiefe der Schnittmesser des Rasenmähers so ausgerichtet ist, dass Sie im Anschluss den Rasen im März gut vertikutieren können. Ein Vertikutiergerät können Sie u. a. auch aus Baumärkten leih- oder mitweise gegen Pfand und Mietkosten überlassen erhalten, sodass Sie sich den Erwerb sparen können.
Die richtige Rasenpflege ab März
Neben dem Vertikutieren sollten Sie darüber hinaus weitere Maßnahmen ergreifen, damit die Rasenflächen satt-grün bleiben und auch die Ansiedlung von Unkräutern verhindert wird.
- Nachdem Sie Ihren Rasen an einem trockenen Tag gemäht haben, können Sie ebenfalls an trockenen Tagen den Rasen im März vertikutieren. Das Mähen des Rasens bietet den Vorteil, dass mit dem Vertikutieren selbst nicht zu viel Abfall mit vertrocknetem abgetragenem Rasen und Moosen entsteht. Das Rasenmähen sorgt dafür, dass Sie beim Vorgang des Vertikutierens nicht unnötig gesunde Grashalme herausziehen.
- Vertikutieren Sie, sofern Sie im Herbst den Rasen nach Bedarf ebenfalls vertikutieren, die Grasfläche in der entgegengesetzten Richtung, sodass Sie damit die Rasenfläche mit dem Anritzen der Oberfläche auch von Moosen und Unkraut befreien können. Auf diese Weise können sich die Wurzeln der Unkräuter nicht noch weiter in das Erdreich eindringen und den Rasen allmählich verdrängen.
- Damit nach dem Vertikutieren im März und der Befreiung von Unkraut der Rasen wieder mit Nährstoffen gut versorgt wird, sollten Sie einen herkömmlichen Volldünger nutzen, um die Rasenflächen zu düngen. Diese werden die Spurenelemente und Mineralien nun besser aufnehmen und es mit einem satten Grün danken.
- Moose, wie auch viele Unkräuter bevorzugen ein saures Bodenmilieu, sodass Sie mit der Gabe von Kalkpulver das Erdreich gezielt neutralisieren können. Im Gartenfachhandel und auch in Pflanzmärkten erhalten Sie Kalk, den Sie auf die Rasenflächen streuen können, sodass somit die Ansiedlung von Unkraut vorgebeugt wird und das Vertikutieren entweder entfallen kann oder alternativ Sie weniger Unkraut zu entfernen haben.
- Bei kleinen Rasenflächen können Sie vorsichtig Unkraut auch mit einem Rechen entfernen, wobei Sie darauf achten sollten, dass Sie nicht den gesunden Rasen herausrupfen, sondern nur die Oberfläche der betroffenen Stellen anritzen, sodass Moos und andere unerwünschte Pflanzen aus der Rasenoberfläche abgetragen werden.
Je nach Befall mit Unkraut sollten Sie mindestens einmal im Jahr den Rasen vertikutieren, der März bietet sich vor dem kräftigen Rasenwachstum in der Vegetation an. Mit den weiteren Maßnahmen wie Düngung und der Verwendung von Kalkpulver können Sie der weiteren Ansiedlung von Unkraut vorbeugen.