Den LKW-Führerschein übers Arbeitsamt finanzieren

LKW-Fahrer, ein Neustart ins Berufleben. LKW-Fahrer, ein Neustart ins Berufleben.
Bei einer Berufskrankheit besteht die Möglichkeit, eine Umschulung über das Arbeitsamt zu erhalten. Hierfür müssen diverse Voraussetzungen erfüllt werden. In diesem Artikel können Sie lesen, wie Sie den LKW-Führerschein erlangen können und was Sie beachten müssen.
Rainer Ellmer
03.05.2011 Rainer Ellmer
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände

Voraussetzungen für den LKW-Führerschein

Um den LKW-Führerschein zu erlangen, benötigen Sie von Ihrem Arbeitsamt zunächst einen Bildungsgutschein. Um diesen zu erhalten, müssen Sie gewisse Punkte beachten. 

  • Sie besitzen bereits einen Führerschein der Klasse B (Autoführerschein).
  • Sie dürfen keiner gesundheitlichen Einschränkung unterliegen, die Sie im Führen eines Lastkraftwagens behindern würde, wie zum Beispiel Amputationen.
  • Sie müssen mindestens 4 Jahre gearbeitet haben. Wo und wie und als was, spielt dabei nur eine untergeordnete  Rolle. Das bedeutet, dass Sie nicht zuvor eine Ausbildung absolviert haben müssen. Wenn Sie zum Beispiel 5 Jahre in verschiedenen Firmen als Helfer gearbeitet haben, können Sie eine Umschulung zum LKW-Fahrer bei dem für Sie zuständigen Arbeitsamt beantragen.
  • Sie benötigen einen rechtsgültigen Arbeitsvertrag einer Spedition oder einer ähnlichen Firma, um den Bildungsgutschein zu erhalten. Der Arbeitsvertrag enthält unter anderem die Klausel, dass Sie nach Erlangen des LKW-Führerscheins in dem Betrieb als Kraftfahrer eingesetzt werden. Der Arbeitsvertrag darf bis zur Erlangung des LKW-Führerscheins vorausdatiert sein. Als Alternative können Sie sich auch mit Ihrem Chef einigen, dass der Arbeitsvertrag sofort anfängt und dass Sie bis zur Erlangung bezahlten Urlaub nehmen.

Die Finanzierung über das Arbeitsamt

  • Wenn Sie die oben genannten Punkte erfüllen, erhalten Sie von Ihrem Arbeitsamt einen sogenannten Bildungsgutschein. Dieser berechtigt Sie, in einer Fahrschule den LKW-Führerschein kostenlos zu erlangen.
  • Sie suchen sich am besten eine Ganztagsfahrschule. Hier geht die Ausbildung zügig voran. Die Ausbildung umfasst die Theorie und die Praktische Ausbildung genauso wie Ladungssicherung, Zollrecht und das Güterkraftverkehrsgesetz.
  • In der Ausbildung sind ebenfalls der ADR-Schein (Gefahrengut)  und der Staplerschein enthalten.
  • Die Ausbildung dauert je nach Schule zwischen drei und fünf Monate. Bei Bestehen erhalten Sie ein Zertifikat der IHK (Industrie- und Handelskammer) und sind nun geprüfter EU-Berufskraftfahrer IHK.
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Leser-Tipps (5) Ihren Tipp zur Anleitung schreiben
  • Yüksel ismail | 23.08.2011, 08:14

    Gute tag ich habe zeit ,1997 Fürerschein B also bis 3,5 tonen auto füreschein ,und ich habe voll gefachren jeden tag 200 km minimum und jetz bin ich arbaitdslos und ich möchte eine Lkv Fürerschen haben ,aber ich konte das nicht leisten vall bin ich gerade bai harz 4 gelandet bin könen sie mich bitte tip geben wie soll ich machen danke fg Yüksel

  • Alessandro | 30.08.2011, 10:29

    Hallo bin schon mehre jahre kraftfahrer 7,5 t + zentralachser ( C1E ) habe schon einiges an berufserfahrung bin zur zeit bei einer möbelspedition vollzeit beschäftigt verdiene da nicht sehr viel und stehe deshalb noch in löeistungen vom jobcenter bekomme weiterhin stellenanzeigen zugeschickt habe die möglichkeit das doppelte zu verdienen wenn ich denn (CE) habe und währe dan auch von den leistungen weg aber mir wird das nicht finanziert weil ich im arbeitsvehältnis stehe mein chef wird mich nicht kündigen der will mich behalten wie komme ich da raus ohne eine sperre zubekommen den dan steht mir das auch nicht zu

  • espadino | 19.10.2011, 11:57

    an yüksel: arbeite an deiner rechtschreibung sonst landet jede deiner bewerbung in der tonne! und allessandro: mach einfach dauerkrank, dann gehste wieder paar tage arbeiten und machst wieder krank, iwann hat der chef die schnauze voll und entlässt dich.

  • tschuwak | 28.02.2012, 11:40

    Hallo an alle!! ich bekomme kein bildungsgutschein von Arbeitsamt für den LKW-Führerschein weil die der Meinung sind das mein bereits ausgeübter beruf auf dem Arbeitsmarkt wird gut gebraucht ich bin schon 7 Jahre in dem Berufsfeld und das immer dasselbe zu machen reizt mich nicht mehr! und die sagen das jeder Chance hat für Weiterbildung und wen es drauf ankommst sagen die wir müsse ärztliche (gutachten) unter Suchung veranlassen das sie ihren bestehenden Beruf nicht ausüben können! bitte um Hilfe und rat danke ^^ Ich hab bereits eine Arbeitgeber Speditionsfirma gefunden die mich einstellt !!!

  • tschuwak | 28.02.2012, 11:45

    Hin zu fügen: LKW-Fahrer ist ein anstrengender Beruf, der aber seine Vorzüge hat, besonders der, dass LKW-Fahrer gesucht sind und dieser Beruf aus der Arbeitslosigkeit führen kann!!!

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