Die Redewendung "den Garaus machen" bedeutet ja auch "vernichten". Es geht hier zwar nicht ums Vernichten von Essen, jedoch alles, was vom Weihnachtsbraten übrig ist, sollte verwertet werden, denn zum Wegwerfen sind die Lebensmittel in der Tat zu schade.
- 21.12.2011 Heike Funke
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So machen Sie Fleischresten den Garaus
- Haben Sie eine Pute, eine Gans oder eine Ente gebraten, müssen Sie die Reste zunächst nicht im Kühlschrank aufbewahren. Eine Nacht ohne Kühlung verträgt das Gebratene ohne Weiteres. Wenn Sie einen Balkon haben, können Sie das Komplettpaket auch einfach dort über Nacht lagern. Auf Terrassen könnten sich allerdings ungebetene Gäste - wie Ratten - einfinden.
- Am nächsten Tag (mit Kühlung auch am übernächsten) schieben Sie die Bratreine so, wie sie ist, einfach wieder in den Ofen und erhitzen die Reste bei mäßiger Temperatur, ca. 120 Grad.
- Oder Sie lösen alles Fleisch von den Knochen und frieren die Stücke ein. Für den nächsten Eintopf haben Sie so eine hervorragende Grundlage.
- Das ausgebratene Fett füllen Sie in ein Glasgefäß mit Schraubverschluss und können es als Brotaufstrich verwenden.
- Übrigens: Knödeln machen Sie den Garaus, indem Sie sie an einem der nächsten Tage in der Pfanne mit etwas von dem Bratfett oder in frischem Öl abrösten. Schneiden Sie die Knödel in mundgerechte Bissen und rösten sie in der Pfanne an. Geben Sie ein, zwei frische Eier sowie ein paar Semmelbrösel darüber.
So entsorgen Sie die anderen Reste von Weihnachten
- Gebrauchtes Geschenkpapier können Sie stückchenweise ein zweites Mal verwenden. Schneiden Sie die unschönen Stellen heraus und rollen den Rest zusammen. Mit Haushaltsgummis fixieren Sie die einzelnen Rollen. Was wirklich unbrauchbar ist, geben Sie in die Papiertonne.
- Dem Christbaum machen Sie den Garaus, indem Sie ihn an Sammelstellen abgeben, die von Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt werden. Manche Gemeinden sammeln die alten Christbäume für die großen Feuer der Sonnwendfeiern im kommenden Juni. Entfernen Sie auf jeden Fall vorher sämtliches Lametta und sonstigen Schmuck.
- Oft sind auch noch Unmengen an Plätzchen übrig. Ihre Nachbarn freuen sich sicher über ein kleines Geschenk dieser Art.
- Geschenke, die Sie nicht haben wollen, schenken Sie bei nächster Gelegenheit einfach weiter.
Nach Weihnachten müssen Sie nichts wegwerfen. Für alles gibt es eine Verwendung.