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Den Bartwuchs stoppen oder vermindern - das sollten Sie beachten

Wenn Sie unter starkem Bartwuchs leiden, können Sie diesen gänzlich stoppen oder zumindest vermindern, und zwar für eine gewisse Zeit oder gar dauerhaft.

Bartwuchs stoppen/vermindern mit verschiedenen Methoden
Bartwuchs stoppen/vermindern mit verschiedenen Methoden

Stoppen bzw. Vermindern des Bartwuchses - Behandlungsmethoden

Wenn Ihnen eine Rasur nicht mehr genügt, stellt sich die Frage, wie Sie Ihren Bartwuchs stoppen bzw. verlangsamen können. Hier sollen drei Behandlungsmethoden vorgestellt werden.

  • Chemische Produkte, die in Cremes oder Gesichtsschäumen enthalten sind, sollen den hervortretenden Teil des Bartes beseitigen. Für Menschen, die zu Hautreizungen neigen, eignet sich diese Methode allerdings weniger. Auch ist immer wieder zu lesen, dass die vorgesehene Erfolgsdauer von ca. acht bis zehn Tagen ausbleibt.
  • Erfolgversprechender dürfte die Epilation sein, also das Ausreißen der Barthaare. Um den Bartwuchs zu stoppen oder zu verlangsamen, hat man mehrere Untermethoden erfunden. Bei der gängigsten wird Warm- oder Kaltwachs auf die Haut aufgetragen. Wenn Sie nun mittels Klebestreifen die Wachsschicht abziehen, reißen Sie die Haarwurzeln heraus. Diese Methode ist zwar kostengünstig, aber auch nicht ganz schmerzfrei. Sie können den Bartwuchs nicht stoppen, jedoch deutlich verlangsamen, da es eine gewisse Zeit braucht, bis die Haare wieder nachwachsen.
  • Bei der Nadelepilation wird eine dünne Sonde bis hin zur Haarwurzel geführt. Durch einen leichten Stromstoß werden die Wachstumszellen zerstört. Der Effekt ist sichtbar, allerdings kann umliegendes Gewebe u. U. beschädigt werden.
  • Dauerhaft entfernen können Sie Ihre Haare mit der Laserbehandlung. Erkundigen Sie sich aber zunächst bei Ihrem Hautarzt, ob diese Methode für Sie in Frage kommt. Das hängt nämlich nicht zuletzt von Ihrem Hauttyp ab. So kommen für diese Anwendung regelmäßig nur dunklere Haut-/Haartypen in Frage. 
  • Durch den Laserstrahl verödet die Haarwurzel. Mit der sogenannten IPL-Technik kann man auch größere Flächen behandeln. Wird die Behandlung fachmännisch durchgeführt, so haben Sie gute Chancen, dass Ihr Bartwuchs dauerhaft ausbleibt. Eine Garantie hierfür gibt es jedoch nicht. Tauchen einzelne Haare dennoch wieder auf, ist eine Nachbehandlung notwendig.

Empfehlenswerte Arztbesuche und was Krankenkassen zahlen

  • Bei Frauen mit Bartwuchs kommt eventuell eine hormonelle Behandlung in Betracht, eine Behandlung mit sogenannten Antiandrogenen. Diese Stoffe wirken dem männlichen Testosteron entgegen. Für derartige Behandlungen sollte aber unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Zudem sollten Sie sich über die möglichen Nebenwirkungen im Klaren sein. So kann etwa die Funktion der Eierstöcke beeinflusst werden.
  • Zum Arzt sollten Sie in jedem Fall gehen, wenn Sie den Verdacht haben, dass sich Ihre Körperbehaarung durch die Einnahme von Medikamenten verändert hat. Ferner kann eine Veränderung des Haarwachstums die Folge einer Erkrankung sein, wie etwa eine Funktionsstörung der Nebennierenrinde.
  • In manchen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Haarentfernungen. Dies gilt regelmäßig aber nur bei starken Belastungen wie übermäßigem Haarwuchs oder hormonellen Störungen, aber auch bei Transsexualität. Grundsätzlich verlangen die Kassen allerdings die Entfernung durch Spezialisten.
  • Die Krankenkassen ziehen meist die günstigere Nadelepilation der Laserbehandlung vor.
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