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Dehnstab kaufen - das sollten Sie bei der Auswahl beachten

Ein Dehnstab wird genutzt um Piercings zu dehnen, wie z.B. im Ohr. Dabei gibt es nicht nur Unterschiede in Material und Form, noch wichtiger ist die Auswahl der richtigen Größe.

Gedehnte Lobes erfordern Dehnstäbe als Vorarbeit.
Gedehnte Lobes erfordern Dehnstäbe als Vorarbeit.

Das muss ein Dehnstab leisten

  • Ein Dehnstab wird zum Dehnen von bereits vorhandenen und völlig abgeheilten Piercings verwendet, üblicherweise dem Lobe. Die Stäbe sollten dabei immer in jeder einzelnen Zwischengröße vorhanden sein, da das Gewebe 1-2 Wochen in der neuen Größe verharren sollte, um sich zu beruhigen bevor weiter gedehnt wird.
  • Es gibt Dehnstäbe sowohl als konisch zulaufenden Stab als auch in Sichelform. Sicheln sind länger, der Dehnvorgang ist daher schonender, sie sind durch Ihre Länge aber auch sehr umständlich zu tragen. Ein Dehnstab lässt sich dagegen problemlos auch tagsüber tragen.
  • Dehnstäbe gibt es in allen erdenklichen Materialien. Für den Dehnvorgang wird der Dehnstab gut eingefettet (z. B. mit Vaseline), daher sollte die Oberfläche ebenfalls möglichst glatt sein. Stäbe aus Titan oder Stahl sind jedoch meist unnötig schwer, weshalb Acryl ein sehr gutes Material für einen Dehnstab ist. Auch sind Acrylstäbe deutlich günstiger als deren Pendants aus Titan oder Stahl.

Beachtenswertes beim Dehnen

  • Kaufen Sie einen Dehnstab immer nur für die nächstgrößere Piercinggröße. Sie können den Stab nur sehr schwer auf halber Strecke fixieren, weshalb Sie ihn immer bis zum Ende durchschieben sollten.
  • Betäuben Sie die entsprechende Stelle nicht! Es ist wichtig den Schmerz zu spüren, um sicher entscheiden zu können, ob der Dehnschritt durchführbar ist oder nicht. Bei betäubten Piercingstellen kann es schnell zum Einreißen des Tunnels führen und das sich daraus bildende Narbengewebe lässt sich nur sehr schwer in Zukunft weiter dehnen. Außerdem muss der Dehnvorgang dann bis zum völligen Abheilen unterbrochen werden.
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