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Degenerative Erkrankung - was ist das?

Sie haben den Begriff "degenerative Erkrankung" gehört oder gelesen und fragen sich, was das eigentlich ist? Dann finden Sie hier eine Antwort.

Degnerative Erkrankungen sind vielen ein Rätsel.
Degnerative Erkrankungen sind vielen ein Rätsel.

Was ist eine degenerative Erkrankung?

Der Begriff "degenerative Erkrankung" lässt sich auf zwei unterschiedliche Arten verwenden, beide davon stammen aber aus der Medizin. Das Wort "degeneriert" kennen Sie sicher aus Film und Fernsehen, es wird meist dann benutzt, wenn es um einen Rückschritt in der Genetik geht. So ist auch in der Medizin eine degenerative Erkrankung beispielsweise eine sehr starke Behaarung, wie sie den Vorfahren des Menschen zueigen war. Andererseits kann eine degenerative Erkrankung aber auch dann vorliegen, wenn sich Körpergewebe zurückbildet oder verfällt, wenn es also degeneriert. Sie sehen: Hier wird ein sehr weites Feld umrissen. Deswegen finden Sie im Folgenden Beispiele für degenerative Erkrankungen.

Erkrankungen - einige Beispiele

  • Muskelschwund, auch unter dem Kürzel ALS bekannt, ist eine degenerative Erkrankung. Hierbei bildet sich das Muskelgewebe zurück, was zur Bewegungsunfähigkeit führt und irgendwann tödlich endet. Der bekannte Maler Jörg Immendorff war beispielsweise an ALS erkrankt.
  • Auch AIDS ist eine degenerative Erkrankung: Hierbei wird das Immunsystem zerstört, es degeneriert also. Bei AIDS, das durch das HIV-Virus ausgelöst wird, handelt es sich um die wohl bekannteste degenerative Erkrankung.
  • Auch Alzheimer beziehungsweise Altersdemenz ist eine degenerative Erkrankung. Hierbei bildet sich das Gehirn zurück, zerstörte Partien sind irreparabel.
  • Zu guter Letzt: Auch die Creutzfeld-Jakob-Krankheit, die vor etwa zehn Jahren für Angst und Schrecken sorgte, ist eine degenerative Erkrankung, die das Gehirn zerstört.

Wie Sie sehen, gibt es für degenerative Erkrankungen zahlreiche und sehr unterschiedliche Beispiele.

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