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Definition von Fonds einfach erklärt

Ein Fonds ist nicht nur die Grundlage einer Soße, sondern auch eine Sammelstelle für Geld. Die Investition in einen Fonds streut das Risiko des Geldverlustes. Eine Definition ist angesichts der Vielfältigkeit von Fonds nicht ganz einfach.

Fonds streuen das Kapitalverlustrisiko.
Fonds streuen das Kapitalverlustrisiko.

Fonds kann man in einer Definition bezeichnen 1. als eine unternehmerische Beteiligung an einem Objekt (Immobilienfonds, Schiffsfonds) bezeichnen oder 2. als Anlageform, bei der das Geld der Anleger fortlaufend in Aktien, Rohstoffe, Währungen oder Wertpapiere investiert wird. Es gibt im Wesentlichen geschlossene und offene Fonds sowie steuerorientierte und renditeorientierte Fonds.

Die Gründungsmotive führen zur Definition

  • Definition und Verständnis eines Fonds sind leichter, wenn Sie die Motive für die Gründung eines Fonds kennen. Für viele Kapitalanleger ist das Auf und Ab von unternehmerischen Entwicklungen oder von Aktienkursen ein Buch mit sieben Siegeln. Das Geheimnis des richtigen Anlageerfolgs ist das perfekte Timing, das es für einen Privatanleger schwierig macht, zum genau richtigen Zeitpunkt auf die richtige gewinnbringende Strategie und das richtige Anlageobjekt zu setzen.
  • Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, kann sich der Kapitalanleger an einem Fonds beteiligen. Fonds investieren das Geld ihrer Kunden in Immobilien, Schiffe, Flugzeuge oder Windkraftanlagen oder spekulieren mit Aktien, Rohstoffe und Währungen. Bundesweit sind ca. 160 Milliarden € in geschlossene Immobilienfonds investiert (Statistik Stand 2011). Allein in Deutschland sind mehr als 10.600 Fonds zugelassen.

Jeder kann sich an einem Fonds beteiligen

  • Schon mit kleinen monatlichen Sparbeträgen ab ca. 50 € können Sie sich bei Fonds beteiligen. Bei einem geschlossenen Fonds werden nur eine begrenzte Zahl von Kapitalanlegern aufgenommen. Als Anleger können Sie solche Fonds nicht beliebig wechseln. Die vom Fonds durchgeführten Objekte (Immobilien, Schiffe, Flugzeuge) liegen gesellschaftsvertraglich fest und sind ihrer Anzahl nach begrenzt. Vor allem ist das Anlagevolumen genau eingegrenzt.
  • Bei einem offenen Fonds ist die Zahl der Anleger nicht eingegrenzt. Es können beliebig viele Kapitalanleger eintreten und beliebig viele Fondsanteile ausgegeben werden. Das Ausscheiden einzelner Anleger ist leichter möglich als beim geschlossenen Fonds.
  • Es gibt zwei Arten von Fonds: Offene Fonds als Wertpapier- oder Immobilienfonds können …

Steuerersparnis oder Rendite als Ziel

  • Ferner richtet sich die Definition danach, ob der Fonds auf Steuerersparnis beim Anleger ausgerichtet ist oder auf die Rendite in der Nutzungsphase.
  • Bei renditeorientierten Fonds sind die Steuervorteile gering. Bei steuerorientierten Fonds stehen die sofort abzugsfähigen Werbungskosten im Vordergrund, die die Beteiligung als Steuersparmodell prägen.

Bestimmen Sie Ihr Risikoprofil

  • Die Fonds haben eine unterschiedliche Definition, je nachdem, in was sie investieren und wie die Risikostruktur aussieht. Die Palette reicht dabei von Fonds, denen ein beträchtliches Risiko bei sehr hohen Renditechancen anhaftet, bis zu solchen Fonds, die jegliches Risiko vermeiden und auf Werterhalt und vernünftige Renditen setzen.
  • Der Vorteil einer Fondsbeteiligung besteht vor allem darin, dass Ihr Verlustrisiko möglichst weit reduziert und Renditechancen in jeder Phase des Konjunkturzyklus optimal genutzt werden.
  • Als Anleger sollten Sie überlegen, welches Sicherheitsbedürfnis Sie haben, wie hoch Ihre Renditeziele sind und wie lange das Investment laufen soll.
  • Wichtig ist, dass Sie bei einer Investition in einen Fonds langfristig denken, da echte Gewinne erfahrungsgemäß nur über längere Zeiträume eingefahren werden.
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