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Dateien vom Typ .DVR abspielen - so geht's nach Konvertierung

Viele SAT-Receiver und Festplattenrecorder nutzen bei einer Aufzeichnung „*.dvr“-Dateien, um das Aufgenommene zu speichern. Leider nutzen die Hersteller dieser Geräte dabei verschiedene Standards und nur wenige lassen sich einfach auf dem PC abspielen.

So spielen Sie Ihre Aufnahmen ab.
So spielen Sie Ihre Aufnahmen ab.

Was Sie benötigen:

  • PC mit Internetzugang
  • ProjectX
  • JRE (Java Runtime Environment)

So können Sie „.dvr“-Dateien abspielen

Die Endung „*.dvr“ (Digital-Video-Recording) bezeichnet einen Container für Mediendateien. Welche Medientypen für das Bild und den Ton in diesen Container gesteckt werden, ist von Hersteller zu Hersteller leicht unterschiedlich. Meist handelt es sich jedoch um MPEG2-Streams.

  • Um „*.dvr“ Dateien am PC abspielen und bearbeiten zu können, müssen die Dateien in diesem Container erst einmal in ein kompatibles Format umgewandelt werden.
  • Dazu eignet sich das Programm „ProjectX“. Das Freeware-Programm können Sie z.B. auf der Seite „sourceforge.net“ kostenlos downloaden. Die Software ist komplett in „Java“ geschrieben und benötigt die „JRE" (Java Runtime Environment) auf Ihrem Rechner. Sollte „Java“ auf Ihrem PC noch nicht installiert sein, können Sie die aktuelle Version auf "Java.com" herunterladen.
  • „ProjectX“ starten Sie, indem Sie einen Doppelklick auf die „ProjectX.jar“ Datei ausführen.
  • Unter „Language“ können Sie übrigens auch Deutsch als Sprache auswählen. Zum Wechsel der Sprache verlangt das Programm dann einen Neustart.
  • Nun laden Sie Ihre „.dvr“-Datei über „Datei -> Hinzufügen“ in die Software.
  • Danach sollten Sie einen Ausgabepfad für die neu zu erstellenden Dateien auswählen.
  • Um die Umwandlung zu starten, reicht es nun aus, in dem mit  „Prozess“ gekennzeichneten Teil des Programms, „QuickStart“ auszuwählen.
  • „ProjectX“ wandelt Ihre „*.dvr“-Datei nun in eine gängige „MPEG2“-Datei um. Die Sie nun auch auf dem PC, z.B. mit dem bekannten VLC-Player, abspielen können.
  • Neben dieser einfachen Umwandlung bietet Ihnen „ProjectX“ zahlreiche weitere Optionen. So können Sie Ihre Aufnahmen sogar vor der Umwandlung schneiden. Damit wird das Entfernen von lästigen Werbeblöcken in Ihren TV-Aufnahmen zum Kinderspiel. Auch der richtige Start- und Endzeitpunkt der Filme lässt sich so leicht anpassen.
  • Wenn Sie tiefer in die Materie einsteigen möchten, können Sie anstatt der Option „QuickStart“ auch die Option „anpassen“ auswählen. Damit bietet Ihnen das Programm noch weitere Möglichkeiten, um die Umwandlung genauer zu steuern. In der Hilfefunktion von „ProjectX“ finden Sie hierzu weitere Hinweise und Anleitungen.

Für die weitere Umwandlung, der nun vorliegenden „MPEG2“ Dateien, finden Sie im Internet zahlreiche andere Tools, die Ihnen z.B. eine Konvertierung ins „.avi“ Format ermöglichen.

Viele SAT-Receiver und Festplattenrecorder nutzen bei einer Aufzeichnung „*.dvr“-Dateien, um das Aufgenommene zu speichern. Leider nutzen die Hersteller dieser Geräte dabei verschiedene Standards und nur wenige lassen sich einfach auf dem PC abspielen.

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