Was Sie benötigen:
  • Wasserschlauch
  • Verbindungsstücke

Ein richtig befülltes Wasserbett ist sehr angenehm

Nachdem das erste Hardside-Wasserbett den Weg für eine solche Schlafstätte geebnet hatten, entwickelte der Handel noch richtig viele, weitere Arten von Wasserbetten. Heute kennt man z. B. die unterschiedlichsten Softside-Typen und sogar ein Wasserbett-Leichtsystem.

  • Die ersten Hardside-Wasserbetten sind inzwischen nicht mehr so ganz beliebt, denn beim Ein- und Aussteigen spürt man stets den Druck des Holzrahmens. Ein Hardside-Wasserbett liegt so wie eine Matratze in einem Holz-Bettgestell ohne Schaumstoffummantelung. Um die Wassermatratzen vor dem Holzbett richtig zu schützen, wird zunächst eine Sicherheitsfolie untergelegt.
  • Ein Softside-Wasserbett hat dagegen, anstelle einer Holz-, eine Schaumstoffummantelung, die das Ein- und Aussteigen bequemer macht. Diese Schaumstoffummantelung ist in der Regel schräg angeschnitten, sodass die effektive Liegefläche etwas kleiner ist als die der Hardside-Wasserbetten.
  • Auch unterscheidet der Handel zwischen einem beruhigten und unberuhigten Wasserbett. Die ersten Wasserbetten kamen als sogenannte "Free flow ", also Freifluter auf den Markt. Das bedeutet, dass man den Vinyl-Matrazen-Schlauch komplett mit Wasser befüllen muss, sodass man, auf der Matratze liegend, mit jeder Bewegung auf und nieder schwingt. Ähnlich, als würde man vom Meer getragen.
  • Das beruhigte Wasserbett ist dagegen mit Vliesstoffen durchzogen und in Kammern unterteilt. Je nachdem, wie stark die Wassermatratze mit Vlies durchzogen ist, sind später die Bewegungen auf der Matratze spürbar. Der Fachhandel spricht dann von stärker bzw. schwächer stabilisiert. Vorteilhaft ist, dass alle Wasserbettenarten durch spezielle Flachheizungen erwärmt werden.
  • Die neueren "Leichtwasserbetten", eignen sich vor allem, um Kinder an ein Wasserbett zu gewöhnen. Diese Wasserbetten sind etwa 10 cm hoch und werden von einer Schaumstoffschicht getragen. Da diese Wasserbetten nicht so schwer sind, wie die ansonsten doppelt so dicken Hard- oder Softside-Wasserbetten, eignen sie sich sogar als Auflage für einen Lattenrost.

So befüllen Sie das Wasserbett richtig

Um ein Wasserbett richtig zu befüllen, benötigen Sie einen herkömmlichen Gartenwasserschlauch und die Verbindungsstücke zum Wasserhahn. Allerdings geben die Hersteller inzwischen auch Verbindungsstücke zur Wasserbettmatratze mit, um den Wasserschlauch sicher befestigen zu können.

  • Falls Sie den Gartenschlauch zuvor zum Sprengen mit abgestandenem Regenwasser genutzt haben, sollten Sie sie ihn zunächst durchspülen. Umlegen Sie den Einlaufstutzen mit einem großen Handtuch, damit evtl. überlaufende Wassertropfen aufgefangen werden.
  • Nutzen Sie zum Befüllen auf jeden Fall warmes Wasser, damit die Heizung später nicht zu viel arbeiten muss, um die Gesamt-Wassermenge aufzuheizen. Sobald das meiste Wasser eingeflossen ist und Sie den Gartenschlauch wieder lösen können, sollten Sie den jährlich zu verabreichenden Conditioner zufügen, der die Bakterienbildung verhindert.
  • Nun wird es etwas schwieriger, denn nachdem das Wasser fast vollständig aufgefüllt ist, sollten Sie per Litermaß die optimale Füllmenge entweder nachgießen oder wieder entnehmen. Optimal bedeutet in dem Fall, wie Sie es für Ihr Körpergewicht als angenehm empfinden. Schließen Sie deshalb den Einlaufstutzen zwischenzeitlich, legen Sie sich auf das Bett und probieren Sie aus, ob es bequem, zu fest oder zu weich ist.
  • Bei einer "Free flow " Matratze müssen Sie gut darauf achten, die Luft aus dem Wasserbett zu drücken. Heben Sie den geöffneten Einlaufstutzen an und schlagen Sie von allen Seiten die Luft zum Einlaufstutzen. Am besten ist es, wenn sich eine zweite Person von dem einen Ende zum Einlaufstutzen rollt.

Schließen Sie dann den Einlaufstutzen und genießen Sie Ihr Wasserbett. Allerdings sollten Sie, wenn Sie z. B. vier Kilogramm Körpergewicht abnehmen, vier Liter Wasser in Ihrem Wasserbett auffüllen.. Nehmen Sie vier Kilogramm zu, lassen Sie etwa vier Liter Wasser wieder ab, um eine optimale Liegefläche zu erhalten.