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Das Federkissen stinkt - was tun?

Federbetten und Federkissen sind ein Traum. Besonders weich, kuschelig und dazu noch warm im Winter. Da lässt es sich gut schlafen. Doch was tun, wenn das geliebte Federkissen stinkt? Wie Sie dann richtig handeln und was Sie wirklich tun können, erfahren Sie hier.

So wird Ihr Federkissen wie neu.
So wird Ihr Federkissen wie neu. © Ute Pelz / Pixelio

Das richtige Federkissen wählen, damit es nie stinkt

Um zu verhindern, dass es überhaupt stinkt, können Sie schon beim Kauf Ihres Federkissens einiges beachten.

  • Achten Sie darauf, dass es sich um ein Daunenkissen mit Gänsefedern handelt. Viele Kunden, die über einen üblen Geruch klagen, haben minderwertige Federn oder Entenfedern in Ihrem Federkissen.
  • Achten Sie darauf, dass die Federn locker im Kissen liegen und machen Sie ruhig vor dem Kauf eine "Geruchsprobe".
  • Achten Sie darauf, dass das Federkissen waschbar ist. Nur so können Sie von zu Hause wirklich etwas tun, wenn das Federkissen stinkt.
  • Nutzen Sie beim Waschen generell keinen Weichspüler. Einfaches Wollwaschmittel und ein entsprechender Wollwaschgang genügen.

So handeln Sie richtig, wenn Ihr Federkissen stinkt

Bevor Sie zum letzten Mittel greifen - einer teuren Spezialreinigung bei einer Federbetten-Reinigung - können Sie selbst einiges tun, um den Geruch Ihres Federkissens verschwinden zu lassen. So gehen Sie vor:

  1. Waschen Sie das Federkissen das stinkt ohne weitere Wäschestücke bei 30 °C im Woll- oder Schonwaschgang in Ihrer Waschmaschine. Benutzen Sie hierbei Wollwaschmittel und verzichten Sie bei der Wäsche auf die Nutzung von Weichspüler.
  2. Lockern Sie das Federkissen auf und geben Sie es in Ihren Wäschetrockner. Nutzen Sie dabei ein Trockenprogramm mit möglichst niedriger Temperatur. Nach dem ersten Trockengang sollten Sie das Kissen noch einmal in den Wäschetrockner geben. Vorher ist es wichtig, dass Sie das Kissen gründlich aufschütteln und vorhandene Federknubbel im Inneren auflösen. 
  3. Beim zweiten Trocknen des Federkissens geben Sie am besten einen sauberen Tennisball mit in den Wäschetrockner. Dadurch werden die Federn beim trocknen weiter gelockert und trocknen so gleichmäßiger. 
  4. Lassen Sie Ihr Federkissen nach dem Trocknen noch einige Stunden an der frischen Luft auf einer Leine hängen. Schütteln Sie es dabei gelegentlich. Sehr gut ist es, wenn Sie das Federkissen nach dieser Prozedur noch 2 Tage locker außerhalb eines Schranks liegen lassen können, damit es endgültig auslüftet.
  5. Wenn Sie keinen Wäschetrockner haben, sollten Sie das Federkissen mit mehrmaligem aufschütteln an der frischen Luft trocknen. Beachten Sie dabei, dass die Trocknung der Federn im Inneren in der Regel mehrere Tage dauert.

So verhindern Sie, dass Ihr Federkissen nach der Wäsche stinkt und Sie können wieder entspannt schlafen.

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