Das erste Mal beim Frauenarzt - so nehmen Sie Ihrer Tochter Ängste

Die Angst vor einem Frauenarzt nehmen. Die Angst vor einem Frauenarzt nehmen.
Es ist sehr wichtig, dass ein junges Mädchen lernt, dass ein regelmäßiger Gang zu einem Frauenarzt/einer Frauenärztin sehr wichtig ist. Ist Ihre Tochter zum erstem Mal bei einem Frauenarzt/einer Frauenärztin, sollten Sie versuchen, ihr die eventuellen Ängste zu nehmen.
Ina Seyfried
02.12.2011 Ina Seyfried
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Frauenarzt/Frauenärztin
  • Vertauen
  • Ehrlichkeit
  • langes Shirt/Pullover

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Mal beim Frauenarzt? Sie waren sicherlich auch sehr aufgeregt, nervös und sehr verunsichert, wie es wohl ist, einer fremden Person so viel von sich zu zeigen. Genauso wird es Ihrer Tochter gehen. Sie sollten Ihr aber unbedingt klar machen, dass diese regelmäßigen Untersuchungen äußerst wichtig sind, egal wie unangenehm diese auch sind. Und schließlich gewöhnt man sich daran, je öfter man dort zu Besuch ist.

Vorbereitung auf das "erste Mal"

  • Steht bei Ihrer Tochter der erste Besuch bei einem Frauenarzt/einer Frauenärztin an, sollte sie ganz alleine entscheiden, zu welchem Arzt/zu welcher Ärztin sie gehen möchte. Sie fühlt sich vielleicht bei einer Frau wohler, als bei einem Mann oder sie kennt Ihren Frauenarzt/Ihre Frauenärztin und deren Praxis schon und hat dort vertrauen.
  • Hat Ihre Tochter schon ihre Periode, sollte sie sich merken, wann diese eingetreten ist, denn der Frauenarzt/die Frauenärztin wird danach fragen. Auch wann die letzte Regelblutung war, wird erfragt.
  • Da Ihre Tochter beim ersten Mal beim Frauenarzt/bei einer Frauenärztin sehr nervös sein wird, ist es ratsam, sich alle Daten und Fragen aufzuschreiben.
  • Eine Vaginaluntersuchung verleiht sicherlich nicht zu Luftsprüngen, sagen Sie das auch Ihrer Tochter. Wenn ein Scheidenspiegel in die Scheide eingeführt wird oder mit Fingern die Gebärmutter abgetastet wird, kann das schon mal sehr unangenehm sein. Doch jede Frau muss da durch und es ist äußerst wichtig, um diverse Frauenerkrankungen schnell zu erkennen.
  • Ein Frauenarzt/eine Frauenärztin wird immer der erste Ansprechpartner sein, wenn es um die Periode, Sexualität, Verhütung und Frauenkrankheiten geht. Viele Verhütungsmittel bekommt Ihre Tochter schließlich nur verschrieben, wenn sie sich regelmäßig untersuchen lässt. Bei einer Schwangerschaft wird ein Frauenarztbesuch ebenso unumgänglich.

Der Besuch beim Frauenarzt/bei der Frauenärztin

  • Hat Ihre Tochter den ersten Termin bei einem Gynäkologen/einer Gynäkologin, bieten Sie Ihr an, dass Sie sie begleiten würden. Wenn Sie das nicht möchte, sollten Sie auch diese Entscheidung akzeptieren.
  • Auf einem Behandlungsstuhl fühlt man sich als Frau manchmal wohler, wenn man ein langes Shirt anhat. Viele fühlen sich dann nicht ganz so nackt.
  • Machen Sie Ihrer Tochter klar, dass Sie einen Frauenarzt/eine Frauenärztin alles fragen darf, was Ihr auf dem Herzen liegt. Das können Beschwerden oder Schmerzen während der Periode sein oder verschiedene Fragen zur Sexualität und zur Verhütung.
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