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Buch verlegen

Die Literaturszene ist heute bunt und breit gefächert. Um ein Buch zu verlegen, ist "Selfpublishing" eine interessante Möglichkeit für Sie.

Mit dem richtigen Geschäftspartner gelingt eine erfolgreiche Buchveröffentlichung.
Mit dem richtigen Geschäftspartner gelingt eine erfolgreiche Buchveröffentlichung.

Selfpublishing - Buch verlegen mit BoD

Sie können Ihr Werk als eBook und Print-Buch unkompliziert als Selfpublishing bei BoD verlegen.

Laden Sie Ihr Manuskript hoch, definieren Sie die Ausstattung sowie den Preis. Sie haben hier die Möglichkeit einer flexiblen Gestaltung. Ihr Werk kann über viele Online-Shops und Buchhandlungen vertrieben werden.

Das Veröffentlichungs-Konzept von BoD basiert auf der Idee, Ihr Buch erst bei Bedarf zu produzieren (Book on Demand). Die digitale Druckvorlage wird bei BoD gespeichert und für den Verkauf im Online- und Buchhandel gelistet. Sobald eine Bestellung eintrifft, wird Ihr Buch produziert und an den jeweiligen Besteller versendet - gleichzeitig erhalten Sie eine Marge gutgeschrieben. So entstehen Ihnen keine Vorabkosten für Auflagen.

BoD – Book on Demand: Bei BoD erhalten Sie günstige Einrichtungspreise ab 19 Euro. Zusätzlich fallen keine laufenden Kosten an. Die Vertragslaufzeit beträgt ein Jahr. Sie können zwischen einem gedruckten Buch und einem eBook wählen.

Self-Publishing - Buch bei epubli verlegen

Mit einer kostenlosen oder preisgünstigen Software gestalten Sie Ihr Buch selbst und verkaufen es über das Internet.

Auf der Internetseite Epubli.de können Sie nach dem Einloggen problemlos Ihr eBook im ePUB-Format hochladen und speichern. Nach der Einrichtung eines Kundenkontos steht der Publizierung nichts mehr im Weg.

Mit ISBN haben Sie die Möglichkeit, Ihr Buch bei Amazon und Google im Internet zu veröffentlichen und zu verkaufen.

Sollten Sie kein ePUB besitzen, übernimmt der Verlag die benötigte Konvertierung gegen einen Betrag in Höhe von ungefähr 80 Euro.

Interessant ist Self-Publishing aber auch wegen der besseren Margen.

Buchveröffentlichung mit Dienstleister „Ruckzuckbuch“ und Anbieter "tredition"

Eine weitere Adresse stellt für Sie als Autor der Dienstleister "Ruckzuckbuch" dar. Auf dieser Plattform könnten Sie Ihr Buch ebenfalls auf den Markt bringen. Sie haben die Wahl zwischen einer einfachen Veröffentlichung im PDF-Format und dem anspruchsvolleren „Werksatz“. Vergleichen Sie auch hier die diversen Dienstleistungsmöglichkeiten und deren Vertriebswege.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit einer Buchveröffentlichung bei “tredition GmbH Hamburg“. Dieses Unternehmen betreut die Autoren individuell, bietet Umschlagdesigner für die Erstellung professioneller Buchumschläge und vertreibt Bücher flächendeckend im internationalen Buchhandel. Jeder Autor hat die Möglichkeit, sein Werk als Paperback, Hardcover und eBook zu veröffentlichen. Außerdem werden bei "tredition" veröffentlichte Werk auch von dort vermarktet.

Welche Methode der Kontaktaufnahme Sie auch immer wählen: Ihr Ziel sollte stets sein, ein verlangtes Manuskript einzusenden. Machen Sie die Literaturszene auf sich aufmerksam und suchen Sie persönliche Kontakte durch Lesungen und kleinere Veröffentlichungen.

Buch verlegen im klassischen Buchhandel

Der Buchhandel bietet für eine Neuerscheinung eine Präsentation im Laden. Er hat die Möglichkeit, eine Buchvorstellung als besonderes Kundenevent anzubieten. Diese Präsentationsform des Buchhandels sollten Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen.

Je nach Art Ihres Manuskriptes – ob für ein Kinder- und Jugendbuch oder als Kriminalroman – sollten Sie mit kleineren Verlagen erste Kontakte knüpfen.  

Der „Arbeitskreis kleinerer Verlage (AkV)“ oder die Homepage von „minipresse“ gibt Ihnen hilfreiche Infos rund um die Veröffentlichung.

Wichtige Angaben rund um das Verlagswesen bietet die Broschüre „Kinder- und Jugendbuchverlage von A – Z“.

Verkaufsstrategie „Book on Demand“

Es ist für Sie als Buchautor kostengünstiger, wenn Sie zunächst eine kleine Auflage herstellen. Was spricht für „Book on demand“?

Erst dann Exemplare zu drucken, wenn die Nachfrage sich entwickelt, bietet besonders am Anfang finanzielle Vorteile. Gegen eine Pauschale und eine geringe monatliche Gebühr könnten Sie Ihre Druckvorlagen im "Libri-Computer" einspeichern.

Auf Wunsch erhalten Sie eine ISBN-Nummer. Damit ist Ihr Werk über den Buchhandel bestellbar. Ein Druck erfolgt erst, wenn tatsächlich Bestellungen eingehen. Somit müssten Sie mit einem Herstellungspreis für ein Taschenbuch von circa fünf bis acht Euro rechnen.

Interessieren Sie sich für Book on demand, dann sollten Sie Ihre Werbung zunächst regional ausrichten. Unterstützend erreichen Sie erste Erfolge durch Lesungen oder Interviews. Darauf lässt sich später ein überregionaler Bereich aufbauen.

Book on demand ist für den Autor nicht kostenfrei. Je nach Anbieter fallen Kosten von 400 bis 1500 Euro für eine Auflage von 50 bis 100 Stück an. Damit verdient zunächst hauptsächlich der Dienstleister und nicht der Autor.

Im Vergleich zu herkömmlichen Verlagen mit etwa funf bis zehn Prozent Honorarvereinbarungen verspricht Book on demand ungefähr 22 Prozent. Dies ist jedoch mit einer höheren Eigenleistung des Autors verknüpft.

Selbstverlag und Miniverlage im Vergleich mit Zuschussverlagen

Zuschussverlage nehmen von Autoren Geld, um aus ihren Manuskripten veritable Buchneuerscheinungen zu machen.

Diese Dienstleistung nutzen meistens Schriftsteller, die von Publikumsverlagen bisher abgelehnt wurden. Die Unternehmen betrachten eine Publizierung der Texte von noch unbekannten Autoren als zu risikoreich. Als Alternative bietet sich der Selbstverlag an.

Wollen Sie sich nicht den Druckkostenzuschussverlagen ausliefern, sind kleine Druckereien für Miniaufträge ab circa 300 Exemplaren oder die Gründung eines „Miniverlages“ eine Vertriebsvariante.

Lassen Sie sich stets vor Auftragserteilung diverser Dienstleistungsangebote ein schriftliches Angebot unterbreiten.

Senden Sie Ihre Manuskripte zum Preisvergleich an verschiedene Verlage. Unterschreiben Sie keine Ausschließlichkeitsklausel.

Als eBook und Print-Buch haben Sie verschiedene Vertriebsmöglichkeiten – über Buchhandlungen und eine Vielzahl von Online-Shops. Verhandeln Sie eine attraktive Autorenmarge, die bei den Printmedien durchaus zehn Prozent pro Exemplar des Ladenpreises liegen kann.

Beurteilung des Marketingaufwandes: Auf Selbstverlage kommen viele Aufgaben zu, die ein zentraler Ansprechpartner im Verlagswesen kostenpflichtig übernimmt. Dazu zählen vor allem ein effizientes Marketing und die Betreuung von Social Media. Neben der Arbeitszeit müssen Sie bei einem Selbstverlag vor allem die Hartnäckigkeit mitbringen und sich in die Vertriebsstrukturen einarbeiten. Sie müssen Pressekontakte aufbauen und nicht nur Zeitungen und Zeitschriften ansprechen.

Attraktiv ist für viele Autoren das hohe Tempo, in dem Berufstätige ihr Buch in Eigenregie publizieren können.

Nachteile der einzelnen Verlegearten

Es fehlt bei Selfpublishing das Image der geschätzten Verlage. Die Wertschätzung ist nicht vergleichbar mit einem Buch, das in einem renommierten Verlag erscheint.

Bei einer Veröffentlichung im Eigenverlag kann der Autor nie sicher sein, ob er das investierte Geld jemals zurückbekommt.

Selbstverlegende Autoren müssen viele Rollen übernehmen und viel Zeit dafür aufwenden, sich die notwendigen Kenntnisse anzueignen.

Einige traditionelle Verlage haben ein besser ausgebautes Vertriebsnetz, was ihre Bücher einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Verlage und ihre Autoren haben bereits eine loyale Leserschaft. Leser beziehen den Verlagsnewsletter oder checken die Website, um zu sehen, welche Bücher neu im Verlag erschienen sind.

Auch heute noch haben Verlage oft einen besseren Ruf und mehr Prestige. Manche Leser haben Vorurteile gegenüber selbstverlegten Büchern.

 Im „Autorenforum“ erhalten Sie verschiedene Tipps rund um Autorenhonorare und Preisgestaltung.

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