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Das Auto vorwärmen im Winter - so geht's richtig

Das Auto vorwärmen im Winter - so geht´s richtig1:12
Video von Bastian Loos1:12

Wer im Winter in ein kaltes Auto steigt, geht einige Risiken ein. Es besteht nicht nur die Gefahr, dass das Auto nicht anspringt, viele Autofahrer sind auch zu faul, die Fahrtüchtigkeit des Autos herzustellen, also beispielsweise den Schnee abzufegen und die Scheiben zu enteisen. Wenn Sie Ihr Auto grundsätzlich vorwärmen, haben Sie viel weniger Probleme.

Was Sie benötigen:

  • Pappe
  • Standheizung

Es gibt verschiedene Taktiken, um ein Auto im Winter vorzuwärmen. Nicht alle funktionieren gleich gut. Die verschiedenen Fahrzeugmodelle haben unterschiedliche Schwächen, sodass Sie eventuell verschiedene Methoden kombinieren müssen, bevor Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Den Autoinnenraum aufheizen

  • Eine Standheizung ist die Komfortvariante des Vorwärmens. Dadurch herrschen beim Einsteigen nicht nur komfortable Temperaturen, sondern die Scheiben werden ohne Ihr Zutun bereits vom Eis befreit. In Gegenden mit langen, kalten Wintern sollte eine Standheizung im Fahrzeug obligatorisch sein, sie lässt sich auch nachträglich einbauen.
  • Heizgebläse, die über den Zigarettenanzünder betrieben werden, zeigen nur wenig Wirkung. Ihre Leistung ist so gering, dass sie lediglich als partielle Scheibenheizung geeignet sind. Zum Vorwärmen des Autos eignen sie sich nicht, da die Strahlungswärme nur punktuell wirksam ist.
  • Von innen vereiste Autoscheiben sind ein häufiges Problem, dem Sie aber gut vorbeugen können. Der Grund ist nämlich die Feuchtigkeit, die sich nach einer Fahrt an den erkaltenden Scheiben niederschlägt und dort gefriert. Lassen Sie beim Aussteigen die Türen etwas länger geöffnet, so kann die feuchte Luft entweichen und Ihre Scheiben bleiben frei.

Den Motor vorwärmen

  • Um den Motor schneller zu erwärmen, können Sie eine Abdeckung vor oder hinter dem Kühlergrill anbringen. Das kann im Zweifelsfall eine alte Pappe sein. Mit dem Motorraum wird auch das Getriebe schneller warm und es lässt sich besser schalten. Ist der Motorraum genug erwärmt, sollten Sie die Pappe wieder entfernen, um keine Überhitzung zu riskieren.
  • Einfach im Stand den Motor laufen lassen, hat einen vergleichsweise geringen Effekt. Erst unter Last tritt eine spürbare Wirkung ein und sowohl der Motor- als auch der Innenraum erwärmen sich. Ihr Fahrzeug muss allerdings schon vor dem Losfahren vom Eis befreit sein, deshalb empfiehlt sich das Vorwärmen per Standheizung.

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