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Das Architektenhonorar setzt sich so zusammen

Wenn Sie ein Eigenheim erstellen, benötigen Sie in aller Regel die Hilfe eines Architekten. Dieser ist zuständig für die gesamte Abwicklung, bis zur Fertigstellung des Hauses. Wie sich das Architektenhonorar zusammensetzt, soll Ihnen nachfolgend erläutert werden.

Ein Architekt erhebt ein Honorar.
Ein Architekt erhebt ein Honorar.

Was auf Sie als Bauherren zukommt, wenn Sie ein Haus erstellen lassen, haben Sie bestimmt schon öfters gehört. Dass Sie hier nicht überfordert werden, gibt es den Architekten. Dieser hat die Aufgabe, die Vorplanung sowie die gesamte Abwicklung zu koordinieren. Dies bedeutet, er ist auch dafür verantwortlich die Handwerker, die am Bau beteiligt sind, so einzusetzen, damit ein übergangsloser Bauverlauf zustande kommt. Für diese verantwortungsvolle Arbeit bekommt er natürlich auch ein ansehnliches Architektenhonorar.

Das Architektenhonorar - die Anforderungen und Leistungen

  • Sie sollten wissen, dass es für den privaten Bauherrn nur zwei Honorarzonen gibt, als da sind die Zone III und IV. Die Berechnungsgrundlagen bestehen aus den reinen Baukosten. Diese enthalten die Nettokosten für die Haustechnik sowie die Baukonstruktion.
  • Die Honorarzone III steht hier für einen Bau mit durchschnittlichen Planungsanforderungen.
  • Bei der Honorarzone IV geht es um einen Bau mit überdurchschnittlichen Planungsanforderungen.
  • Die Arbeit, die der Architekt erbringen muss, gliedert sich in 9 Leistungsmerkmale die mit 9 unterschiedlichen Prozentsätzen berechnet werden.
  • Wenn er nur einige dieser Aufgaben übernimmt, darf er auch nur diese Prozentsätze als Architektenhonorar abrechnen.

Die Abrechnung des Architektenhonorar nach den Honorarzonen 

  • Bei der nachfolgenden Abrechnung handelt es sich um anrechenbare Kosten für den Neubau von 500.000 Euro.
  • Auf Sie als Bauherrn kämen somit in der Honorarzone III Kosten zwischen 48.600 Euro und 61.400 Euro zu.
  • In der Honorarzone IV wären dies allerdings zwischen 61.400 Euro und 70.000 Euro.
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