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Darwin: Die Evolutionstheorie kurz erklärt

Wollten Sie schon immer wissen, was mit der Evolutionstheorie nach Darwin gemeint ist? Lesen Sie hier eine kurze Erklärung dazu!

An der Giraffe kann man gut die Evolution erkennen.
An der Giraffe kann man gut die Evolution erkennen. © Ich-und-Du / Pixelio

Darwins Evolutionstheorie - eine kurze Einführung

Charles Darwin, britischer Naturforscher aus dem 19. Jahrhundert, war Begründer der sogenannten Evolutionstheorie. Inhalt dieser Evolutionstheorie ist, dass alle Lebewesen durch natürliche Auslese, die sogenannte Selektion, unserer Welt angepasst wurden und so sind, wie wir sie heute vorfinden. Eine weitere Richtung dieser Theorie ist der sogenannte Darwinismus, der besagt, dass immer eine Evolution stattfindet, sobald Evolutionsfaktoren gegeben sind. Der Begriff Darwinismus wird aber heute von vielen Wissenschaftlern abgelehnt, durchgesetzt hat sich die Begrifflichkeit der Evolutionstheorie.

Die Evolutionstheorie Darwins anhand eines kurzen Beispiels

Die Evolutionstheorie nach Darwin besagt, dass alle Lebewesen durch natürliche Auslese selektiert werden. Diese komplizierte Erläuterung kann man anhand von kurzen Beispielen vereinfachen, die wir bei verschiedenen Lebewesen auffinden können.

  • Die Giraffe: Die Giraffe ist ein sehr gutes Beispiel für die Evolution, und zwar aufgrund ihres langen Halses. Je länger der Hals einer Giraffe war, desto besser konnte sie an Blätter von hochgewachsenen Bäumen gelangen. Sie hatte demnach einen Vorteil hinsichtlich des Evolutionsfaktors "Hals". Dies hatte zur Folge, dass die Giraffen mit langen Hälsen gegenüber Giraffen mit kurzen Hälsen besser Futter bekamen und eher überlebten. Aufgrund dieses Vorteils pflanzten sich also Giraffen mit langen Hälsen eher fort, da sie überlebensfähiger waren. Im Laufe der Evolution bekamen die Giraffen also immer längere Hälse.
  • Vögel: Vögel stammen von Dinosauriern ab (Beispiel: Archaeopteryx). Frühe Dinosaurier mit flaumhaften Federn konnten von Bäumen herabsegeln und hatten demnach einen Vorteil. Deshalb pflanzten sie sich im Vergleich zu Dinosauriern ihrer Gattung ohne Federn häufiger fort.

Fazit: Das wichtigste Element der Evolution ist, dass Evolution kein aktiver Vorgang von Lebewesen ist. Lebewesen werden passiv durch die Natur an bestimmte Gegebenheiten angepasst und anhand von Vorteilen eher überlebensfähig gemacht.

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