Danke im Voraus - so klappt es

  • Wer hat nicht schon Bekannte oder Verwandte um kleine Gefälligkeiten gebeten und es passierte dann gar nichts oder die Bitte wurde nur mit Widerwillen erfüllt? Vielleicht lag es daran, dass Sie sich nicht im Voraus bedankt haben.
  • Der (psychologische) Trick des "Danke im Voraus" beruht darauf, dass der Angesprochene sich mehr angesprochen fühlt. Wenn man sich bereits bedankt hat, dann ist er (oder sie) jetzt in der Pflicht, die Gefälligkeit auch zu erledigen.
  • Es gibt mehrere Möglichkeiten, danke im Voraus zu sagen. Die einfachste Art ist es, sich formlos aber herzlich dafür zu bedanken, dass diese oder jene Gefälligkeit erledigt wird. Zum Beispiel "Herzlichen Dank dafür, dass Sie (oder Du) sich bereit erklärt haben, diese Arbeit zu übernehmen. Das ist gerade jetzt eine große Hilfe für mich."
  • Noch wirkungsvoller ist das Danke natürlich, wenn man im Gegenzug anbietet, ebenfalls zu Hilfe zu eilen, beispielsweise "Vielen Dank, dass Du mich in dieser Angelegenheit unterstützt. Ich hoffe, dass ich das umgekehrt auch einmal für Dich tun kann."
  • Auch in Briefen, vor allem in der Geschäftspost, ist es hilfreich, sich bereits für eine Bitte oder die Bearbeitung eines Anliegens zu bedanken. Früher geschah dies meist mit der Floskel "Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Bemühungen".  Netter ist in diesem Fall natürlich - je nachdem, wie nahe der Briefeschreiber den Angeschriebenen steht - eine persönliche Ansprache, zum Beispiel: "Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit mit Ihrer Firma und freuen uns, wenn auch dieser Auftrag so reibungslos klappen würde wie alle vorherigen".
  • Sehr formal wirkt "Wir bedanke uns für das entgegen gebrachte Vertrauen". Aber selbst dieser Satz ist mehr als gar kein Dank.