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Dachpappe besandet - hilfreiche Hinweise zur Verlegung

Dachpappe ist eine mit Bitumen getränkte Pappe zur Dacheindeckung bzw. Abdichtung und dient als Feuchtigkeitssperre. Bitumen wird aus Erdöl gewonnen, ist klebrig, wirkt abdichtend und setzt sich aus verschiedenen organischen Substanzen zusammen. Für einen besseren UV-Schutz und eine bessere Abriebfestigkeit wird häufig besandete Dachpappe verwendet. Hilfreiche Hinweise zu dieser Dachpappe liefert die folgende Anleitung.

Besandete Dachpappe kann verklebt, verschweißt oder genagelt werden.
Besandete Dachpappe kann verklebt, verschweißt oder genagelt werden.

Was Sie benötigen:

  • Dachpappnägel
  • Hammer
  • Gas- Anwärmbrenner

Dachbahn besandet - Wissenswertes über diesen Baustoff

  • In besandete Dachpappe können neben Sand auch feiner Kies oder Schiefersplitter eingearbeitet sein. Diese werden in die Pappe eingewalzt, was Sie an der rauen Oberfläche erkennen können. Das sorgt wie bereits erwähnt, für einen besseren UV-Schutz sowie eine höhere Abriebbeständigkeit.
  • Dachpappe ist übrigens eine preiswerte Alternative um ein Dach abzudecken bzw. abzudichten. Auch besandete Dachpappe ist sehr günstig zu haben. Für besondere Effekte bietet der Handel auch rot besandete Dachpappe an. Der Unterschied zur schwarzen Pappe liegt hier aber nur in der Farbe, die Eigenschaften bleiben die Gleichen.

Hinweise, zum Verlegen dieser Dachpappe

Diese spezielle Dachpappe ist wasserdicht und wird in der Regel als oberste Schicht auf dem Dach aufgebracht, da diese Schicht direkt der Witterung ausgesetzt ist. Besandete Dachpappe eignet sich besonders gut zum Verlegen auf Flachdächern und auf Dächern mit einer geringen Neigung. Sie können sie aufbringen, indem Sie sie vernageln, verschweißen oder kaltkleben. Wenn Sie über das notwendige Wissen verfügen, können Sie die Dachpappe selber verlegen, ansonsten sollten Sie diese Arbeiten besser von Fachleuten ausführen lassen. Denn hierbei muss besonders sorgfältig gearbeitet werden.

  • Beim sogenannten Kaltkleben wird die besandete Pappe mit einer speziellen Bitumenklebemasse auf der Dachoberfläche befestigt. Diese Arbeiten sollten Sie möglichst bei trockenem Wetter durchführen. Es sollte auch die nächsten Tage kein Regen in Sicht sein, denn Feuchtigkeit vor, während oder unmittelbar nach dem Kaltkleben, kann eine optimale Verklebung behindern und so zu Lecks in der Dachhaut führen. Ebenso schlecht wie Feuchtigkeit ist direkte Sonneneinstrahlung. Beim Verkleben dieser besandeten Pappe sollten sich die Außentemperaturen zwischen 10 und 30 Grad bewegen und weder unterschritten noch überschritten werden.
  • Zum Verschweißen besandeter Dachpappe ist warmes und vor allem trockenes Wetter ideal. Die Pappe wird bei dieser Form der Verlegung sofort verklebt, sodass das Wetter der folgenden Tage keine Rolle spielt, im Gegensatz zum Kaltkleben. Beim Verschweißen sollten Sie darauf achten, dass Sie keine Löcher in die Dachpappe brennen, was dann zu Undichtigkeiten führen kann. Wenn Sie die Dachpappe direkt auf Holzbalken aufschweißen, ist es ratsam, evtl. einem Eimer mit Löschwasser oder eine Decke bereitzulegen, falls das Gebälk Feuer fangen sollte.
  • Wenn Sie die Dachpappe aufs Dach nageln wollen, sollten Sie spezielle, verzinkte Dachpappnägel verwenden und die einzelnen Bahnen etwa 15 cm überlappend aufbringen. Die Übergänge können Sie mit einer Bitumenschweißbahn abdichten. Hierbei wird die Schweißbahn so lange erhitzt, bis sie sich mit der darunterliegenden Dachpappe verbunden hat. Für diese Arbeiten benötigen Sie einen Gasanwärmbrenner, den Sie sich gegen eine Gebühr in einem Baumaschinenverleih ausleihen können.

Gleich, welche Methode Sie anwenden, um die besandete Dachpappe aufs Dach aufzubringen, in jedem Falle ist genaues und sorgfältiges Arbeiten ausschlaggebend für die Dichtigkeit und Haltbarkeit Ihrer Dacheindeckung.

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