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Dachgaube bauen - was es dabei zu beachten gibt

Dachgauben gehören zu den besonders stilvollen Bauerweiterungen, indem sie das Bauwerk mit einer lebendigen Dachlandschaft bereichern. Zusätzlich wird der nutzbare Raum des Gebäudes erweitert und die Zimmer mit Licht versorgt. Bevor Sie eine Dachgaube bauen, sollten Sie jedoch unterschiedliche Aspekte beachten, damit Sie lange Freude an Ihrem Anbau haben.

Der Bau einer Dachgaube erfordert Planung.
Der Bau einer Dachgaube erfordert Planung.

Was Sie benötigen:

  • Unterlagen: Baubeschreibung, Lageplan, Standsicherheitsnachweis
  • Dachgaube als Fertigprodukt
  • gebogene Hölzer
  • Dämmstoffe (z. B. Glaswolle)

Das sollten Sie beim Bau einer Dachgaube beachten

  • Zunächst sollten Sie sich für eine individuelle Form der Dachgaube entscheiden. Berücksichtigen Sie dabei Ihre persönlichen Wohnverhältnisse.
  • Denken Sie vor Baubeginn unbedingt an eine Bauvorabfrage bzw. eine Baugenehmigung! Diese benötigen Sie in den meisten Fällen, weil durch den Bau einer Dachgaube wesentliche äußerliche Veränderungen des Gebäudes erfolgen und Wärme- oder Schallschutz notwendig ist.
  • Fordern Sie alle benötigten Unterlagen bereits im Vorfeld an, damit Sie rasch mit dem Bauen beginnen können. Einen Lageplan sowie Baubeschreibungen und -zeichnungen erhalten Sie vom Architekten. Darüber hinaus ist in einigen Fällen ein Standsicherheitsnachweis erforderlich, den Sie beim Statiker bekommen können. Manchmal sollte im Vorfeld eine Absprache mit den Nachbarn erfolgen.
  • Entscheiden Sie sich: Möchten Sie die Dachgaube komplett selbst bauen oder ein Fertigkonstrukt montieren?
  • Wenn alle Genehmigungen von der Baubehörde eingetroffen sind, können Sie mit dem Bauen beginnen. Achten Sie bereits bei der Planung darauf, dass durch den Bau der Dachgaube ausreichend Kopffreiheit gewährleistet wird.
  • Nachdem die Gaube mit der Dachkonstruktion verschraubt ist, sollte unbedingt eine fachgerechte Isolation bzw. Dämmung erfolgen. Bitte vermeiden Sie Wärmebrücken! Verlegen Sie die Wärmedämmung bis zu den Dachsparren.
  • Je nach Form der Dachgaube sind zusätzliche Kriterien beim Bau zu berücksichtigen. Für eine Schleppgaube sollten Sie sich beispielsweise nur dann entscheiden, wenn das Gebäudedach ausreichend steil ist, damit das Regenwasser abfließen kann. Reicht die erforderliche Neigung nicht aus, muss darauf geachtet werden, dass der obere Anschluss an das Dach nicht direkt unter der Abdeckung des Firstes anfängt. Berücksichtigen Sie einen Zwischenraum von mindestens 2 Dachziegelreihen.
  • Etwas aufwendiger gestaltet sich der Bau einer Fledermausdachgaube. Um die charakteristischen geschwungenen Formen zu erreichen, ist der Einsatz von gebogenen Hölzern notwendig, die passgenau eingesetzt werden können. Darüber hinaus müssen Sie einen konstruktiven Kompromiss zwischen Zusatznutzen und Proportionen finden, beispielsweise bezüglich Lichteinfall oder Größe der Gaube.
  • Beachten Sie bitte: Wenn sich beim Bau Schwierigkeiten ergeben, setzen Sie sich bitte mit einem Fachmann in Verbindung. Fehler beim Einbau, zum Beispiel bezüglich der korrekten Isolierung, könnten nachhaltige Konsequenzen nach sich ziehen!
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