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Dachdecker - Gehalt und Zugangsvoraussetzungen für diese Ausbildung

Wer den Beruf des Dachdeckers ergreifen möchte, sollte sich vorher über Gehalt und Zugangsvoraussetzungen informieren. Bewerber müssen einige Bedingungen erfüllen, um einen Ausbildungsvertrag zu bekommen. Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema.

Dachdecker sollten keine Höhenangst haben.
Dachdecker sollten keine Höhenangst haben.

Dachdecker-Ausbildung - diese Voraussetzungen sollten Sie erfüllen

  • Das Berufsbildungsgesetz verlangt von einem Bewerber auf einen Ausbildungsplatz zum Dachdecker keine besondere Schulbildung.
  • Der Großteil der Ausbildungsbetriebe stellt allerdings Bewerber mit Hauptschulabschluss ein. Bewerber mit mittlerem Bildungsabschluss haben aber auch eine Chance auf Einstellung.
  • Grade weil dieser Beruf auch körperlich anstrengend ist, werden oftmals Atteste über eine ärztliche Erstuntersuchung von Lehrlingen unter 18 Jahren eingefordert, bevor dieser die Ausbildung beginnen kann.
  • Für die Lehre sind gute Noten in den Fächern Mathematik und Technik bzw. Werken von Vorteil. Da ein Dachdecker auch Skizzen und Zeichnungen anfertigen und lesen können muss, ist das Fach Werken oder Technik wichtig. Gute Noten in Mathematik ist aus dem Grund wichtig, da diese Maße für Werkstücke und Traglasten berechnen müssen, außerdem muss man Kosten für Material und Arbeitsaufwand berechnen können.
  • Der Azubi zum Dachdecker sollte körperliche Fitness und Belastbarkeit mitbringen, da er von Beginn an kräftig mithelfen und auch in unbequemen Körperhaltungen wie im Knien, Hocken oder gebückt arbeiten muss. Außerdem sollte man unempfindlich sein, was Witterungen oder das Arbeiten in größeren Höhen anbetrifft.

Gehalt des Dachdeckers - Verdienstmöglichkeiten im Überblick

  • Während der dualen Ausbildung im Betrieb mit zwischenzeitlichem Berufsschulunterricht kann man im ersten Jahr mit einem Ausbildungsgehalt in Höhe von ca. 450 Euro rechnen, im zweiten Jahr steigt die Vergütung auf ca. 650 Euro und im dritten Lehrlingsjahr könnten es sogar 900 Euro sein. Diese Werte kann man allerdings nur als Anhaltspunkt nehmen, da es immer auch auf den Standort des Betriebes und die Branche und deren Tarifverträge ankommt.
  • Bei manchen Auszubildenden sind die Voraussetzungen gegeben, Berufsausbildungsbeihilfe zu beantragen.
  • Nach Abschluss der Lehrlingszeit und erfolgreich absolvierter Gesellenprüfung könnte ein Bruttomonatsgehalt in Höhe von 17 bis 18 Euro pro Stunde verlangt werden. Hier sind werden dann noch Faktoren wie Berufserfahrung, Aufgabenfeld und die übertragene Verantwortung mit berücksichtigt.
  • Wie in vielen anderen Berufen ist die Frage, ob Zulagen, 13. Monatsgehalt oder sonstige Zusatzleistungen vom Arbeitgeber gezahlt werden, Verhandlungssache.

Der Beruf des Dachdeckers ist etwas für jeden, der gern handwerklich arbeitet, gern im Freien ist und sich nicht zu schade ist, körperlich zu arbeiten. Man weiß am Ende des Tages aber, was man geschafft hat. Viel Erfolg bei der Berufswahl.

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