Cyber-Mobbing - was tun gegen Anmache im Netz?

Cyber-Mobbing wird immer schlimmer. Cyber-Mobbing wird immer schlimmer.
Cyber-Mobbing ist ein großes Problem in der heutigen Welt. Wenn Sie davon betroffen sind, oder jemanden kennen, der darunter leidet, zögern Sie nicht, sondern handeln Sie. Was Sie tun können, erfahren Sie in der folgenden Anleitung.
Jessica Krämer
27.10.2011 Jessica Krämer
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände

Cyber-Mobbing wird zum Problem

  • Neue Medien haben nicht nur Gutes zu bieten. Durch das Internet ist eine neue Form des Mobbings auf dem Vormarsch, die Rede ist von Cyber-Mobbing. 
  • Cyber-Mobbing, auch Cyber-Bullying genannt, stellt seine Opfer im Internet bloß. Beleidigungen, Belästigungen und Drohungen finden im Internet ein großes Publikum. Daher werden die Opfer bevorzugt in sozialen Netzwerken, Videoportalen, im Messenger und per E-Mail attackiert.
  • Die meisten Opfer von Cyber-Mobbing sind Jugendliche und Kinder. Meist sind die Täter Bekannte aus der Schule oder dem eigenen Wohnort. Nur in seltenen Fällen sind Fremde in die Sache involviert.

Was tun, wenn man man betroffen ist

  • Wenn Sie auch von Cyber-Mobbing betroffen sind, dann ist eine Sperrung des "Bullys" nötig. Alle Webseiten, Netzwerke und Messenger geben Ihnen die Möglichkeit, Personen, die sich Ihnen gegenüber nicht korrekt verhalten, zu sperren oder sogar bei den Verantwortlichen der Seite zu melden. Scheuen Sie nicht davor zurück, den Täter im Messenger oder im sozialen Netzwerk zu sperren. Drohen Sie ihm nicht mit einer Sperrung, handeln Sie direkt.
  • Sollte sich diese Person wieder Zugang in Ihre Netzwerke verschaffen, dann hilft eine Änderung Ihrer Kontaktdetails. Ändern Sie Ihre Handynummer, Ihre IM-Nummer, E-Mail-Adresse und alle anderen Daten, die von Nöten sind.
  • Auch wenn es Ihnen nicht leicht fällt, reagieren Sie nicht auf negative Nachrichten und Beleidigungen. Eine Antwort von Ihnen ist genau das, was sich der "Cyber-Bully" erhofft. Durch eine Antwort fühlt sich der Täter erst so richtig angestachelt, indem Sie nicht reagieren, nehmen Sie ihm die Angriffsfläche.
  • Sollten die Beleidigungen und Drohungen sehr schlimm werden, dann machen Sie von jeder Nachricht eine Kopie und bewahren Sie diese gut auf. Um Ihren Peiniger richtig ermitteln zu können, sind Beweise, die Sie später bei der Polizei oder in der Schule vorlegen können, sehr wichtig.
  • Wenn Sie schikaniert werden, dann zögern Sie nicht, etwas zu tun, sich jemandem anzuvertrauen. Es ist sehr wichtig, dass Sie mit jemandem über Ihr Problem reden. In der Schule können Sie Ihren Vertrauenslehrer kontaktieren, reden Sie mit Ihren Eltern oder Ihrem Partner.
  • Zögern Sie auch nicht zur Polizei zu gehen, denn Cyber-Mobbing ist ein ernst zu nehmendes Problem und durchaus ein krimineller Fall. 
  • Wenn Sie mehr über Cyber-Mobbing wissen möchten, und was zu tun ist, wenn Sie betroffen sind, dann besuchen Sie die Webseite von klick.safe. Hierbei handelt es sich um eine Initiative der EU für mehr Sicherheit im Internet.

Wenn Sie erkennen, dass jemand gemobbt wird, dann sehen Sie nicht einfach zu. Helfen Sie dem Opfer und berichten Sie, wenn Sie wissen, wer der Täter. Denken Sie immer daran, dass auch Sie früher oder später in die Rolle eines Opfers geraten könnten. Schützen Sie sich und andere, schauen Sie nicht weg.

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  • furzkopf123 | 26.04.2012, 09:09

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