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Cranberrysaft für die Blase? - Wissenswertes über das Getränk

Cranberrysaft wirkt bei einer Infektion der Blase prophylaktisch. Schon die Indianer wussten die Wirkungsweise der roten Beeren in vielerlei Hinsicht zu schätzen.

Cranberrysaft schützt vor Blasenentzündungen.
Cranberrysaft schützt vor Blasenentzündungen.

Der viel gerühmte Cranberrysaft

  • Die ersten europäischen Siedler nannten die Kranichbeere „Crane Berry“, weil die Blüte der Pflanze einem Kranichkopf ähnelt.
  • Die Kranichbeere oder Großfruchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon) ist im Allgemeinen unter ihrer englischen Bezeichnung Cranberry bekannt. Der Begriff Cranberrysaft ist bei den Beerenliebhabern geläufig.
  • Die Beeren werden der Gattung der Heidelbeeren und der Familie der Heidekrautgewächse zugeordnet. Ihr Geschmack ist säuerlich mit einer feinherben Note.
  • Neben ihrer prophylaktischen Wirkung bei Blaseninfektionen werden den Cranberrys noch zusätzliche gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. 
  • So gelten Cranberrys präventiv bei Herz-/Kreislauferkrankungen. Selbst bei bestimmten Tumoren sollen die heilsamen Beeren wachstumshemmend wirken. 
  • Die Medizinmänner und -frauen der amerikanischen Ureinwohner nutzten die Beeren erfolgreich zur Wundversorgung. 
  • Ferner schützen Cranberrys mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen vor Entzündungen im Mund, Magen und Darm. Ihre Präventionswirkung zeichnet sie als qualitativ hochwertige Heilpflanze aus.
  • Sie können im Handel zwischen verschiedenen Produkten mit den begehrten Beeren auswählen. Doch in ihrer einfachen, frischen Form sind die Beeren natürlich am wertvollsten. Denn jeder Verarbeitungsschritt schwächt die anfängliche Heilwirkung immens.
  • Möchten auch Sie von der Heilkraft der Beeren profitieren, wählen Sie zwischen den mannigfaltigen Kapseln, Pulvern und Säften bestenfalls die ursprünglichen Beeren oder den kontrolliert biologisch erzeugten Muttersaft. Vermeiden Sie verdünnte Fruchtsaftzubereitungen, die generell sehr zuckerreich sind und zusätzlich in ihrer Wirkungsweise suboptimal.

Prophylaxe, Symptome und Erste Hilfe bei einer Blasenentzündung

  • Gewöhnlich wird eine Blasenentzündung (Zystitis) durch (Koli-/Darm-)Bakterien ausgelöst. Dies betrifft üblicherweise aufgrund der Anatomie ausschließlich Frauen.
  • Brennen und Schmerzen und vor allen Dingen ein häufiger Harndrang sind untrügerische Symptome einer Blaseninfektion. Gelegentlich verläuft eine Infektion symptomlos und wird nur als Zufallsbefund registriert.
  • Meist heilt eine Blaseninfektion ohne weitere Behandlung aus. Wichtig ist, durch das Trinken von ausreichender Flüssigkeit die Bakterien in ihrer Konzentration zu verringern und regelrecht auszuwaschen. 
  • Eine aggressive Behandlung mit Antibiotika ist nur in den seltensten Fällen notwendig und sollte gewissenhaft vom behandelnden Arzt abgewogen werden. 
  • Ernähren Sie sich überwiegend basisch, nämlich mit viel Obst und Gemüse. Besonders antibakteriell wirkt Meerrettich. Bereiten Sie sich daraus einen schmackhaften Salat zu. 
  • Neigen Sie zu Blasenentzündungen, sollten Sie vor allen Dingen genügend trinken. Hier bieten sich Wasser oder spezielle Tees an. Cranberrysaft wirkt prophylaktisch bei Infektionen. 
  • Weiterhin anzuraten bei Harnwegs- und Blasenentzündungen sind Teeaufgüsse aus Salbei, Brennnessel, Kamille, Birke und Bärentraube.

Besonders wirkungsvoll neben dem Cranberrysaft sind Teeaufgüsse mit dem bezaubernden Gänseblümchen. Übergießen Sie zwei Teelöffel Gänseblümchen mit heißem Wasser und nach etwa zehn Minuten Wartezeit haben Sie ein prächtiges Naturheilmittel.

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