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Cottage-Garten anlegen

Der Cottage-Garten entstand ursprünglich aus dem Bauerngarten. Er ist geprägt durch Zwanglosigkeit und Wildheit und weist trotz allem eine gewisse Struktur auf. Ihn schmücken neben wunderbar duftenden Rosen und malerisch angeordneten Beeten auch allerlei Garten-Accessoires. Beim Anlegen eines solchen Gartens gibt es einiges zu beachten.

Ein Cottage-Garten bietet viel Raum für Kreativität.
Ein Cottage-Garten bietet viel Raum für Kreativität.

Was Sie benötigen:

  • Naturstein- oder Ziegelmauern
  • Rankhilfen oder Spaliere
  • Blumen und Stauden
  • Gemüsepflanzen
  • Accessoires

Merkmale eines Cottage-Gartens

  • Im Mittelalter diente er vor allem als Nutzgarten mit Heil- und Kräuterpflanzen, Gemüse und Obstbäumen. Mittelpunkt eines klassischen Cottage-Gartens ist ein Rondell, das sogenannte Cottage. Der Garten weist eine klare, geometrische Form auf mit Wegen, die kreuzförmig angelegt sind. Die einzelnen Beete sind getrennt durch Buchshecken.
  • Ein solcher Garten zeichnet sich durch eine gewisse Üppigkeit aus. Er besitzt sowohl Eleganz, weist aber auch einen kontrollierten Wildwuchs auf. Alles ist durcheinander gepflanzt, aber hat trotzdem System. Allerdings sollten die einzelnen Strukturen ebenso wie die Farben gut aufeinander abgestimmt sein.
  • Das Cottage wird heute oftmals durch einen Pavillon ersetzt. Allerdings muss nicht zwingend eine derartige Hütte oder ein Häuschen vorhanden sein, um einen solchen Garten anlegen zu können.
  • Abgerundet wird das Ganze durch viele liebevolle Details, wie alte nostalgische Gießkannen, Vogelhäuschen oder alte Gartengeräte und -möbel, die man auf Flohmärkten finden kann oder auf Großmutters Dachboden. Auch heute noch verbindet der Cottage-Garten das Nützliche mit dem Schönen.

So können Sie einen solchen Garten anlegen

  • Er soll rustikal und wild auf den Betrachter wirken. Die Basis bilden Mauern aus Ziegeln oder Naturstein und hohe Hecken. An den Mauern bilden sich im Laufe der Zeit Moose und Flechten, was nostalgisch anmutet.
  • Pergolen und Rankgerüste geben dem Ganzen eine gewisse Struktur, indem sie einzelne Bereiche gliedern. Hierfür sollten sie vorrangig natürliche Materialien verwenden wie Naturstein, Holz, gebrannte Ziegel oder Weidengeflecht, aus dem beispielsweise Wegeinfassungen oder Spaliere gefertigt sein können. All diese Materialien setzen mit der Zeit eine natürliche Patina an, die durchaus auch gewollt ist. Als Rankhilfen können geflochtene Weidenzweige verwendet werden.
  • Um Akzente zu setzen, eignen sich beispielsweise Holztröge oder eine alte Wasserpumpe, zwischen die man Hortensien setzen kann. Kombinieren Sie immergrüne Gewächse mit bunten Blumen wie beispielsweise Dahlien oder Rittersporn.
  • Unverzichtbar beim Anlegen eines Cottage-Gartens sind neben Blumen- auch Staudenbeete. Zwischen den Blumen können Gemüsesorten wie Tomaten, Mangold, Rhabarber, Rot- oder Rosenkohl wachsen, aber auch verschiedene Beerensträucher wie Stachelbeere, Himbeere, Brombeere oder Johannisbeere. Auch Obstbäume sollten hier nicht fehlen.
  • Was auch auf keinen Fall fehlen sollte, sind Rosen - und hier am besten alte Sorten. Die Rosen können an einem Rankgerüst hochklettern oder an Torbögen. Auch ein reich blühender Blauregen, der an einem Torbogen hochwächst, verleiht dem Cottage-Garten einen ganz besonderen Charme. Mit etwas Geschick und Fantasie können Sie einen solchen Garten leicht selber anlegen und sich das ganze Jahr über an seiner Farbenvielfalt erfreuen.
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