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Corsair H80i - Luftstrom optimieren

Mit der Wasserkühlung Corsair H80i können Sie besonders einfach Ihren Computer ohne Vorkenntnisse um eine leistungsfähige Kühlmethode erweitern. Um jedoch das Maximum an Kühlung herauszuholen, sollten Sie den Luftstrom im Gehäuse optimieren, denn die Funktionsweise unterscheidet sich von normalen Kühlern.

Eine Wasserkühlung verspricht niedrige CPU-Temperaturen.
Eine Wasserkühlung verspricht niedrige CPU-Temperaturen.

H80i benötigt spezielle Montage

Die Funktionsweise der kompakten Wasserkühlungen der Corsair-H-Serie, zu der auch die H80i-Kühlung gehört, unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von einer normalen Lüfterkühlung. Dies sollten Sie vor der Montage der H80i beachten:

  • Das Modell H80i besteht aus mehreren Teilen, die untrennbar miteinander verbunden sind. Eine Demontage zum Einbau der Kühlung ist nicht möglich. Wichtig für die Kühlung sind der Wärmetauscher, der auf den Prozessor montiert wird, und der Radiator, der von den beiden Lüftern flankiert wird.
  • Sie sollten deswegen zuerst den Kühler auf der CPU montieren und erst dann schauen, wo Sie den Radiator mit den beiden Lüftern befestigen. Diese Möglichkeiten sind je nach Gehäuse begrenzt, da die Schläuche zwischen CPU-Wärmetauscher und Radiator eine begrenzte Länge haben.

Ideen zum Optimieren des Luftstroms

Der Hersteller Corsair empfiehlt, dass der Lüfter der H80i-Wasserkühlung kühle Luft von außerhalb es Gehäuses holt, um eine optimale Kühlung des Prozessors zu gewährleisten. Dies ist jedoch nicht immer möglich oder resultiert je nach Gehäuse in einem schlechten Luftstrom, was andere Komponenten stärker erhitzt.

  • Grundsätzlich sollte die Vorgabe des Herstellers eingehalten werden. Haben Sie also die Möglichkeit, die Lüftung direkt aus der Umgebung saugen zu lassen, sollten Sie dies tun.
  • Allerdings kann eine hineinsaugende Montage am hinteren Gehäuseende dazu führen, dass der Luftstrom durch zusätzliche Verwirbelungen zum Erliegen kommt. Dann besteht die Gefahr, dass es zum Luftstillstand kommt und sich Komponenten, vor allem jedoch die Grafikkarte, zu stark erhitzen und ausfallen.
  • Sie sollten deswegen durch die Montage eines zusätzlichen Luftkühlers an der oberen Seite des Gehäuses den Kamineffekt (warme Luft steigt nach oben) unterstützen - so verhindern Sie effektiv einen Wärmestau.
  • Optimieren können Sie den Luftstrom weiterhin durch langsam drehende Lüfter mit hohem Luftdurchsatz. Diese erzeugen wenig Geräuschemission, sind aber trotzdem effizient genug, um kühle Luft in das Gehäuse zu bewegen. 
  • Ideal sind Lüfter mit 120 oder 140 mm Durchmesser. Allerdings sollten Sie vorher Ihr Gehäuse überprüfen, ob noch freie Stellen für diese Lüftergrößen verfügbar sind.

Weitere Tipps zum Corsair-Kühler

  • Im Standardbetrieb versucht die H80i, durch eine aggressive Lüftereinstellung eine möglichst geringe Prozessortemperatur zu erzwingen. Das resultiert jedoch in einem sehr hohen Geräuschpegel.
  • Deswegen sollten Sie die Lüfter am Radiator mit der mitgelieferten Software "Corsair Link" auf ein angepasstes Profil stellen. Sie können auch ein eigenes Lüfterprofil erstellen - empfehlenswert ist beispielsweise, die Temperatur der Wasserkühlung im Idle (normaler Officebetrieb) zu beobachten. Bei dieser Gradzahl setzen Sie die Kühler auf das Minimum von etwas 650 Umdrehungen pro Minute - so haben Sie eine flüsterleise und doch leistungsfähige Kühlung.
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