Was beim Starten mit dem Computer passiert
Wenn Sie den Computer im abgesicherten Modus starten, werden manche Schritte übersprungen, andere nicht wie sonst ausgeführt.
- Zu Beginn wird die Auflösung des Systems verringert. Dabei wird ein vorgegebener Treiber verwendet, welcher bereits in Windows integriert ist. So kann man zwar weiterhin viele Programme erreichen und verwenden, jedoch keine aufwendigen Anwendungen starten.
- Neben dem Treiber werden auch viele Erweiterungen deaktiviert, welche sonst mit dem Computer verbunden sind. Es fallen also viele Teile der Hardware weg, was dazu führen soll, dass ein möglicherweise technischer Fehler keinen Einfluss auf die Nutzung nimmt.
- Zuletzt werden noch Anwendungen ignoriert, die sonst direkt nach dem Anmelden starten. Das kann ein Treiber sein, welcher mit einem zusätzlichen Programm kommt, oder sogar ein Antivirenprogramm.
- Mit jeder dieser Schritte versucht Windows einen aufgetauchten Fehler zu umgehen, welcher den Absturz herbeigeführt hat. Kennt man also das Problem, so kann man es im abgesicherten Modus wieder beheben und anschließend mit den normalen Einstellungen den Computer starten.
Den abgesicherten Modus im Alltag nutzen
Auch wenn Sie kein Computerspezialist sind, können Sie den abgesicherten Modus verwenden, um sichtbare Probleme zu beheben.
- So ein Problem kann sich z. B. in einer fehlerhaft programmierten Anwendung finden, welche dafür sorgt, dass Ihr Computer einige Minuten nach dem Start abstürzt. Verwenden Sie den abgesicherten Modus, um Zeit für die Deinstallation zu gewinnen und wieder normal arbeiten zu können.
- Auch ein Virus kann für einen hohen Schaden sorgen. Die schädliche Datei kann sich als Archiv für Urlaubsfotos tarnen und bei der Ausführung Ihr System lahmlegen. Mit dem abgesicherten Modus können Sie die Datei löschen, bevor sie den Computer abschaltet oder Ihnen die Rechte dazu nimmt.

