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Ciao - Wissenswertes über das Mofa

Piaggio baut nicht nur Motorroller, sondern auch Mofas. Zu den beliebtesten Piaggio-Mofas gehören die Modelle der Ciao-Baureihe. Diese Baureihe sieht man ab und zu auch heute noch auf der Straße, was nicht von ungefähr kommt.

Die Technik der Ciao finden Sie auch in vielen modernen Rollern.
Die Technik der Ciao finden Sie auch in vielen modernen Rollern.

Geschichte und Modelle des Piaggio-Klassikers

  • 1968 stellte Piaggio das erste Mal ein Ciao-Mofa in Deutschland vor. Bei dieser Modellreihe handelt es sich um ein 2-Takter-Kleinkraftrad, was als Mofa und Moped erhältlich ist. Die bekanntesten Modelle sind die Ciao SC, L, P, Px, Mix und die Typ c24.
  • Viele Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Modellen nicht - die meisten unterscheiden sich nur durch ein paar kleine optische Details. Die SC zum Beispiel hatte eine runde Sattelstütze, welche auch bei der Px und Mix zu finden waren. Zudem hatte die SC das Rücklicht am Schutzblech, was von den bekannten Varianten dann nur noch die Ciao L hatte. Danach ist das Rücklicht überwiegend am Gepäckträger zu finden. Ebenfalls ein besonderes Merkmal bei der SC ist der nicht abnehmbare Gepäckträger, die Folgemodelle hatten überwiegend einen abnehmbaren Gepäckträger, bis auf die Ciao Mix und die neue Typ c24.
  • Neben dem nicht abnehmbaren Gepäckträger fällt bei der Mix die Getrenntschmierung ins Auge. Anders als bei vielen Verwandten der Mix wurde hier dem Kraftstoff kein Öl beigemischt (Zweitaktergemisch), sondern es gab eine separate Schmierung.

Was die Ciao so besonders macht

  • Eine der großen Besonderheiten der Ciao-Mofas ist die beständige Bauweise. Von 1968 bis ins 21. Jahrhundert hat sich kaum etwas verändert, was absolut kein Nachteil ist. Im Gegenteil. Von Beginn an konnte Piaggio mit hervorragender Technik aufwarten, was die Ciao-Modelle zu einem Klassiker machte.
  • Sehr innovativ war der Keilriemenantrieb. Während andere Hersteller noch auf einen Kettenantrieb setzten, verbaute Piaggio schon früh Keilriemen, welche viel wartungsärmer waren und zudem noch viel leiser liefen.
  • Die Mopedversionen hoben sich vor allem durch ihr stufenloses Automatikgetriebe ab. Manche Typen hatten sogar eine Variomatik eingebaut.
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