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Chicago: das Würfelspiel - Anleitung

Chicago: das Würfelspiel - Anleitung2:01
Video von Lars Schmidt2:01

Mit einer Chicago-Würfelspiel-Anleitung können Sie dieses einfache Würfelspiel in fröhlicher Runde spielen. Es handelt sich um ein sehr gut variierbares Kneipenspiel.

Was Sie benötigen:

  • drei Würfel
  • eventuell Bierdeckel

Man braucht eine Chicago-Würfelspiel-Anleitung vor allem, weil dieses nette Würfelspiel mit drei Würfeln doch kompliziert werden kann. Einigen Sie sich vor dem Beginn unbedingt auf Ihre Hausregeln.

Das Würfelspiel Chicago

  • Wenn der Erste einmal würfelt, dürfen alle anderen auch nur je einmal die Würfel rollen lassen. Entscheidet sich der Erste, zweimal zu würfeln, gilt dies ebenfalls als Maximum für alle Mitspieler. Maximal darf man dreimal würfeln.
  • Nach jedem Wurf dürfen Sie beliebig viele Würfel herauslegen, die dann während Ihres Zugs auch draußen bleiben.
  • Alle Augenzahlen zählen immer als Zahl. Es gibt die Ausnahme, dass Sie im ersten Wurf bei zwei Sechsen eine Sechs zu einer Eins machen und dass drei Sechser zu zwei Einsern werden können. Nur bei Eins und Sechs darf der erste Spieler entscheiden, ob man darauf eine Hundert bzw. Sechzig machen muss.
  • Er entscheidet auch, ob die anderen höher oder tiefer als er würfeln müssen, um zu gewinnen. Nur wer seinen Vorgänger entweder hoch oder tief übertrifft, ist kein Verlierer. Gleichstand zählt nicht, man muss auf jeden Fall überbieten.

Anleitung für Varianten des Würfelspiels

Der Name des Spiel stammt daher, dass der Wurf mit dem Namen Chicago aus drei Einsern besteht und sofort gewinnt. Mit einer Chicago-Würfelspiel-Anleitung durchschauen Sie aber alle Feinheiten dieses Spiels.

  • Sie können entweder würfeln, losen oder nach anderen Regeln bestimmen, wer anfängt. Denn der Beginner hat ja einen großen Vorteil, sodass hier der Zufall entscheiden sollte.
  • Beim Bayrischen Chicago muss der Verlierer alle anderen in der Kneipe auf eine Runde einladen und man verteilt Bierdeckel an den Verlierer. Wenn alle Bierdeckel verteilt sind, darf der Gewinner immer einen Bierdeckel ablegen und es verliert, wer als Letztes noch einen besitzt.
  • In der Schweiz spielt man es als Tschigg, wobei man die Zahl der Spieler mal zwei nimmt und Eins abzieht und so viele Bierdeckel verteilt.
  • Manchmal darf man beim dritten Wurf auch bisher herausgelegte Würfel noch einmal neu würfeln.

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