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Chemische Veränderung von Stoffen - eine Erklärung

Wenn Sie von der chemischen Bezeichnung von Stoffen ausgehen, so werden meistens Feststoffe gemeint. Wie fast alles, können auch diese einer Veränderung unterzogen werden, indem andere Substanzen beigemischt oder extrahiert werden.

Chemische Stoffe lassen sich vielfältig verändern.
Chemische Stoffe lassen sich vielfältig verändern.

Wenn Sie sich ein wenig mit den Naturwissenschaften befassen, kommen Sie weder an Physik noch an Chemie vorbei. Bei dem, wo es immer knallt und stinkt, so lautet zumindest die Schülerdefinition dieser Wissenschaft, geht es um die Stoffe und ihre möglichen chemischen Veränderungen. Doch was ist das überhaupt?

Was sind chemische Stoffe?

  • Als chemische Stoffe werden vorwiegen Feststoffe bezeichnet, die entweder in ihrer reinen Form als Elemente vorliegen oder auch als GEmische von Stoffen.
  • Die wichtigsten Stoffe sind zum Beispiel Kochsalz, Eisen, Wasser oder Ethanol (Alkohol). Natürlich gibt es weitaus mehr Stoffe, die auch noch in unterschiedliche Stoffgruppen unterteilt werden.
  • Jeder chemische Stoff besitzt ein eigenes Volumen und hat somit eine eigene Masse.
  • Auch die Energie ist für jeden Stoff klar definiert.
  • Allerdings können Sie die einzelnen Verbindungen in unterschiedlichen Formen vorfinden. Nehmen Sie den Stoff Eisen, so finden Sie zum Beispiel Nägel, Draht, Platten oder ganz andere Formen. Trotzdem bleibt es Eisen mit allen seinen Eigenschaften.

Diese Veränderungen von Stoffen sind möglich

  • Sie können Stoffe auf physikalischem Weg einer Veränderung unterziehen. Bleiben Sie beim Beispiel Eisen, so können Sie es biegen, ziehen, gießen, schmieden oder noch anders bearbeiten. Hierzu müssen Sie immer in irgendeiner Form Energie zuführen und aufwenden, um die Veränderung zu bewirken.
  • Wollen Sie jedoch eine chemische Veränderung herbeiführen, so benötigen Sie eine zusätzliche Substanz.
  • Auch hier können Sie wieder Eisen als Beispiel nehmen. Lassen Sie Eisen ungeschützt unter Sauerstoff- und Wasserzugabe liegen, also einfach der Witterung ausgesetzt, so beginnt es, zu rosten. Hierbei zerfällt es zu Eisenoxid, was Sie als braune, poröse und abblätternde Stellen erkennen können.
  • Geben Sie aber eine Säure auf Eisen, wie zum Beispiel Salzsäure, so erhalten Sie eine andere chemische Reaktion und somit eine ganz andere Veränderung des Stoffes Eisen.

Sehr einfach, aber anschaulich können Sie auch die chemische Veränderung von Stoffen an Papier erklären. Wenn Sie es mechanisch verändern, also falten oder zerknüllen, bleibt es weiterhin trockenes Papier. Geben Sie eine andere Substanz wie Wasser, Farbe oder Öl auf das Papier, verändern Sie das Blatt auch in seinen Eigenschaften - wie der Festigkeit, Brennbarkeit oder Masse.

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