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Chantal Grundig - die Industriellenwitwe

Das öffentliche Interesse an vermögenden Personen ist sehr groß. Besonders das Privatleben rückt hier in den Fokus. Es ist auch für Sie interessant, wenn es etwa den Unternehmer Max Grundig und seine Frau Chantal betrifft.

Industriellenwitwen haben einen schweren Stand.
Industriellenwitwen haben einen schweren Stand.

Der Grundig Elektronikkonzern war eines der führenden Unternehmen in Deutschland. Sein Gründer Max Grundig galt als einer der führenden Wirtschaftspioniere die das Land hervorbrachte. Er sorgte mit dafür, dass die Bevölkerung und vielleicht auch Sie, mit Radios und Fernsehern versorgt wurde. Der Umstand dass er für zahlreiche Arbeitsplätze sorgte, machte ihn zu einer anerkannten Persönlichkeit. Im Jahre 1944 arbeiteten auch 150 ukrainische Zwangsarbeiterinnen für sein Unternehmen. Er war es aber, der für deren regelmäßige Verpflegung sorgte. In seinem Privatleben sorgte seine 1981 geschlossene Ehe mit der Elsässerin Chantal allerdings für Gesprächsstoff.

Biografie und Ehe von Chantal Grundig

Chantal Grundig wurde als Chantal Rubert im Jahre 1949 im Elsass geboren. Vor ihrer Ehe mit Max Grundig war sie mit dem Bergbauern Jean-Louis Girard verheiratet und lebte recht bescheiden. Nach ihrer Trennung suchte sie eine neue Herausforderung und Anerkennung. So bewarb sie sich erfolgreich im Hause Grundig. 

  • Interessant für Sie zu wissen ist, dass Max Grundig insgesamt dreimal verheiratet war. Während seiner zweiten Ehe mit seiner Frau Anneliese, kam die Elsässerin Chantal in sein Anwesen. Sie arbeitete als Gesellschafterin und Lehrerin für Französisch für die Dame des Hauses.
  • Max fand im Laufe der Folgejahre Gefallen an ihr. Chantal wurde von Max Grundig schwanger. Dieser zog die Konsequenzen, ließ sich scheiden und heiratete 1981 die Elsässerin. Aus dieser Ehe entstammt eine Tochter. 

Chantal Grundig und die Milliarden

  • Durch den Druck bezüglich ausländischer Produkte, kam das Unternehmen immer weiter in Schieflage. Darauf reagierte Grundig und veräußerte nach und nach Teile seines Unternehmens erfolgreich. Gerade hieraus, entstammt ein nicht unerheblicher Betrag seines Vermögens das Chantal Grundig später zufiel.
  • „Homo Faber“ ist ein Roman des Schweizer Schriftstellers Max Frisch, der im Jahre 1957 …

  • Sie werden nachvollziehen können, dass Max Grundig in in den Jahren bis zu seinem Tod beträchtliches Privatvermögen ansammelte. Seine Frau Chantal war 42 Jahre jünger als er, was für Gesprächsstoff im Bezug auf den Erbfall sorgte.
  • Nachdem Max Grundig im Jahre 1989 verstarb, waren Chantal und die aus der Ehe stammende Tochter die Hauptbegünstigten. Er hinterließ Frau und Tochter ein Milliardenvermögen. Die Rede war von fünf bis sechs Milliarden deutsche Mark. Zu seinem Besitz gehörten auch einige Anwesen in seiner Heimatstadt Baden-Baden. Auch diese fielen Chantal zu.
  • Nach dem Tod von Grundig im Jahre 1989, schottete sich Chantal sehr ab. Sie verbrachte und verbringt ihre Zeit abwechselnd entweder in einem der Anwesen in Baden-Baden, oder ihrem Anwesen in Südfrankreich.

Wenn Sie näheres über Chantal wissen wollen, werden Sie sich wundern. Die Öffentlichkeit erfährt nichts über ihr Leben, da sie keinerlei Interviews gibt. Sie können sich sicher vorstellen, dass es wegen des immensen Erbes Gesprächsstoff gab. Auch im Bezug auf den Umgang mit der Grundig-Familie. Deshalb wird sie auch heute noch hinter vorgehaltener Hand als Schwarze Witwe bezeichnet.

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