Lange Zeit herrschte Skepsis darüber, ob Champignons eingefroren werden dürfen oder nicht. Schließlich sollen aufgewärmte Pilze ungesund sein. Ernährungsforscher geben jedoch Entwarnung. Champignons dürfen sorglos eingefroren und damit lange haltbar gemacht werden.
- 17.08.2010 Alexandra Forster
Champignons richtig haltbar machen und einfrieren
- Champignons enthalten viel Wasser, was das eigentliche Problem beim Einfrieren dieser Pilze ist. Während Pilze wie der Steinpilz oder der Pfifferling auch nach dem Auftauen noch schön fleischig sind, werden Champignons sehr weich.
- Sie können dem ein wenig entgegenwirken, indem Sie die frischen Champignons vor dem Einfrieren nur mit einem scharfen Messer putzen und nicht mit Wasser abwaschen. Entfernen Sie auch nicht die äußere Haut der Champignons, sondern nur schadhafte Stellen und trockene Stielenden.
- Gewaschene Champignons saugen sich mit Wasser voll und werden nach dem Auftauen völlig matschig. Gleichzeitig verlieren Pilze, die Sie unter Wasser säubern, ihr Aroma.
- Sollten die Champignons leicht mit Erde beschmutzt sein, reiben Sie sie mit einem trockenen Küchentuch ab.
- Wenn Sie die Champignons nach dem Auftauen direkt für Soßen oder Suppen verwenden wollen, sollten Sie die Pilze nach dem Putzen in Scheiben schneiden und auf mehrere kleine Gefrierbeutel verteilt einfrieren.
- Sie können die geputzten Champignons auch in Butter anbraten oder blanchieren und portionsweise einfrieren.
- Garen Sie Champignons nach dem Auftauen maximal 5 Minuten. So bleiben sie fest und die wertvollen Vitamine der Champignons gehen nicht verloren.
- Sie können Champignons zum Haltbarmachen auch trocknen. Legen Sie die in Scheiben geschnittenen Champignons zum Trocknen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech in den Ofen und lassen Sie sie bei 50 Grad und leicht geöffneter Ofentür etwa 7 Stunden trocknen. Bewahren Sie sie anschließend in einer licht- und luftundurchlässigen Dose auf.