Burundanga-Visitenkarte - daran erkennen Sie einen Hoax

Löschen Sie die Burundanga-Warnung einfach. Löschen Sie die Burundanga-Warnung einfach.
Die Geschichte mit der Burundanga-Visitenkarte ist einer der vielen Hoaxes, die im Internet grassieren. Woran erkennen Sie diese und was sollten Sie beachten?
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Die Geschichte der Burundanga-Visitenkarte

  • In der Regel bekommen Sie solch eine Mail, oft sogar von einem guten Freund oder Bekannten. Das erste Zeichen, dass mit der Mail etwas nicht stimmt, ist, dass Sie erkennen können, dass diese von unzähligen Personen weitergeleistet worden ist.
  • Im Fall der Burundanga-Visitenkarte lesen Sie die haarsträubende Geschichte, dass in Europa Menschen dadurch betäubt werden, dass man ihnen eine Visitenkarte in die Hand gibt, die mit der Droge Burundanga getränkt ist. Die Opfer werden sofort bewusstlos bzw. willenlos. In diesem Zustand werden Sie gezwungen, Überweisungen zu tätigen, ausgeraubt und vergewaltigt.
  • Bevor Sie nun in Panik geraten, wenn Ihnen jemand eine Visitenkarte gibt, denken Sie in Ruhe über die Geschichte nach. Das gilt auch für andere Geschichten, die Ihnen auf diesem Weg ins Haus flattern. Wenn an solchen Geschichten etwas dran wäre, können Sie davon ausgehen, dass Sie davon aus verschiedenen Quellen wie Zeitungen und Nachrichten im Radio oder im Fernsehen gehört hätten. Wenn Sie nur über Mails von etwas erfahren, bleiben Sie skeptisch.
  • Geben Sie die entsprechenden Begriffe wie "Burundanga" und "Visitenkarte" in eine Suchmaschine ein. Sie werden über Burundanga erfahren, das es eine tatsächlich existierende Droge ist, die in Südamerika von Kriminellen eingesetzt wird. Sie wird über Zigaretten, Speisen oder Getränke verabreicht, ähnlich wie dies bei uns mit K.o.-Tropfen geschieht. Die Droge wirkt nicht durch bloße Berührung und wird nur in Südamerika eingesetzt.

Daran erkennen Sie einen Hoax

Ein Hoax ist eine falsche Warnmeldung, in der Regel eher ein Scherz ohne kriminellen Hintergrund. Es kann aber auch zur Verbreitung von Viren verwendet werden oder dem Betrug dienen. Darauf sollten Sie bei Mails achten:

  • Wenn Sie aufgefordert werden, das Mail an möglichst viele Menschen weiterzuleiten, sollten Sie immer vorsichtig sein. Auch die Warnung vor den mit Burundanga getränkten Visitenkarten soll weitergeleitet werden.
  • Schon im Betreff stehen Begriffe wie "Warnung", "Gefahr", "unbedingt weiterleiten". 
  • Die Gefahr wird deutlich übertrieben dargestellt. Viren können angeblich Hardware beschädigen oder es gab schon viele Todesfälle.
  • Als Quelle werden seriöse Firmen oder die Polizei genannt. Die Warnung vor den Burundanga-Visitenkarten soll zum Beispiel angeblich vom FBI stammen.
  • Die Warnung bekommt einen aktuellen Charakter, weil auf Geschehnisse, die "gestern", "am Sonntag" etc. stattgefunden haben, verwiesen wird. Es fehlt aber ein Datum, sodass Sie keinen tatsächlichen zeitlichen Bezug herstellen können.

Näheres können Sie bei der TU-Berlin erfahren. Dort ist auch der Burundanga-Visitenkarten-Hoax bekannt.

Umgang mit solchen Warnungen

  • Verzichten Sie darauf allen Beteiligten mitzuteilen, dass es sich um einen Hoax handelt. Sie lösen damit nur eine neue Flut von Mails aus, die vermutlich wieder für eine Warnung gehalten werden die weiterverbreitet werden muss.
  • Löschen Sie die Mail einfach. Wenn Sie wollen schreiben Sie denjenigen an, der Ihnen die Warnung vor der Burundanga-Visitenkarte geschickt hat. Antworten Sie besser nicht über die Rückantwort, denn, so könnte die Antwort wieder in den Verteiler geraten.

Am besten ist es, wenn Sie Mails mit einem Betreff, der auf einen Hoax hindeutet, direkt löschen.

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