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Buchenheckenschnitt - so geht's

Eine Buchenhecke stellt einen hervorragenden Sicht- und Windschutz dar. Allerdings kann es passieren, dass durch das kräftige Pflanzenwachstum die Hecke zu ausladend oder hoch gewachsen ist, sodass ein Buchenheckenschnitt erforderlich ist. Dabei sollte man einige Faktoren beachten.

Hecken sollte man regelmäßig schneiden.
Hecken sollte man regelmäßig schneiden.

Buchenheckenschnitt - der optimale Zeitpunkt zum Einkürzen

Damit Sie den Buchenheckenschnitt gut vornehmen können, sollten Sie einige Faktoren bzgl. des Heckenschnitts berücksichtigen.

  • Eine Buchenhecke bietet mit schnellem und blickdichtem Wachstum viele Vorteile. So sind Häuser, Grundstücke und andere Lokalitäten vor Straßenlärm und neugierigen Blicken geschützt. Das rasche und kräftige Wachstum macht daher den Buchenheckenschnitt erforderlich, damit die Hecke auch in Form bleibt.
  • Achten Sie auch auf nistende Vögel, sodass sich erst nach dem Abziehen der Vögel samt Nachwuchs im Oktober der Buchenheckenschnitt anbietet. Entsprechend sollten Sie beim Schneiden der Hecke die naturschutzgesetzlichen Vorgaben berücksichtigen, damit kein Schaden an Nestern entsteht.
  • Grundsätzlich können Sie sehr hohe und ausladende Hecken zweimal jährlich stutzen. Beim Buchenheckenschnitt liegt dieser Zeitpunkt einmal Ende Juni, den zweiten Termin sollten Sie in den späten Herbst legen, dieser sollte keinesfalls bei Temperaturen unter 0 °C liegen, da ansonsten die Hecke Frostschäden erleiden könnte.

Die Hecke optimal stutzen - Anleitung

Sie sollten vor allem ältere und frisch angepflanzte Hecken unterschiedlich einkürzen, auf diese Weise können Sie individuell das Wuchsverhalten optimieren.

  • Beim Buchenheckenschnitt erst weniger Jahre alter Hecken sollten Sie den Beschnitt viermal jährlich so vornehmen, dass Sie 5-10 cm von den Spitzen nehmen. Auf diese Weise verzweigt sich die junge Buchenhecke gut, sodass eine hohe Dichte erzielt wird. Gleichzeitig verstärkt sich durch das dichte Laub der Sicht- und Windschutzfaktor sehr effektiv.
  • Sie können vor allem ältere Hecken mit einer elektrischen Heckenschere einkürzen, denn mit einer manuellen Heckenschere sind vor allem dickere Äste und Triebe besser abzutrennen. Erkundigen Sie sich bei viel Holzabfall nach der Möglichkeit des Zerkleinerns und ob die Geräte unter Pfand vermietet werden. Auf diese Weise sparen Sie den Kauf der Gartengeräte.
  • Der Buchenheckenschnitt sollte nach oben leicht verjüngend erfolgen. Dieses bietet den Vorteil, dass die unteren Bestände ebenfalls mit mehr Licht versorgt werden und somit das dichte Wachstum im unteren bis mittleren Bereich der Hecke gefördert wird.
  • Damit der Schnitt geradlinig erfolgt, sollten Sie mit einer weißen Schnur oder Wolle, die Sie zwischen zwei Stangen spannen und in die Hecke setzen, dafür sorgen, dass nur die über gewachsenen Triebe und Äste eingekürzt werden. Sie können dabei von unten nach oben vorgehen, indem Sie beim Buchenheckenschnitt das Band von unten in die Mitte nach oben positionieren, um die gesamte Hecke gleichmäßig einzukürzen.

Gehen Sie mit den Gartengeräten, vor allem mit elektrischen Geräten, vorsichtig um, sodass Sie Kabel vor den Klingen entfernen und den Buchenheckenschnitt durchführen können. An allzu heißen Tagen sollten Sie das Einkürzen unterlassen, da ansonsten die frei gelegten Blätter einen Sonnenbrand erleiden könnten.

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