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Bruttostundenlohn berechnen - so klappt's

Der Bruttostundenlohn gibt Ihnen Auskunft darüber, wie hoch Ihr Lohn je Stunde ist, ohne steuerliche Berücksichtigung der Sozialabgaben. Sie können den Bruttostundenlohn auf mehrere Arten berechnen.

Der Bruttostundenlohn wird durchschnittlich berechnet.
Der Bruttostundenlohn wird durchschnittlich berechnet.

Was Sie benötigen:

  • wöchentliche Arbeitszeit

Anhand des Bruttostundenlohnes können Sie als Arbeitnehmer in erster Linie sehen, wie hoch Ihr Lohn pro Stunde ausfallen würde, wenn Sie keine Sozialabgaben zahlen müssten. Den Bruttostundenlohn berechnen Sie immer durchschnittlich unter Beachtung des jährlichen Gesamtgehaltes.

Bruttostundenlohn durchschnittlich kalkulieren

  • Für die Berechnung des Bruttostundenlohns gibt es mehrere Formeln, die zu den gleichen Ergebnissen führen. 
  • Die meisten Buchhaltungen berechnen den Bruttostundenlohn mithilfe einer durchschnittlichen Jahresgehaltsrechnung. 
  • Multiplizieren Sie dazu Ihr monatliches Gehalt mal 12. Nun teilen Sie die Summe durch 52, um das Bruttogehalt pro Woche zu ermitteln. Teilen Sie nun wiederum diese Summe durch Ihre vertraglich festgelegte Wochenarbeitszeit und Sie erhalten Ihren Bruttostundenlohn.

Gehalt je Zeiteinheit berechnen 

  • Schneller können Sie Ihren Bruttostundenlohn mit der verkürzten Formel berechnen. Um den durchschnittlichen Jahresbruttoverdienst auszurechnen, nimmt die Buchhaltung ein Jahresquartal zu 13 Wochen an. Daraus ergibt sich eine Wochenanzahl von 4,333 pro Monat. 
  • Multiplizieren Sie nun Ihre Wochenarbeitsstunden mit diesem Faktor. Sie erhalten dann Ihre monatlichen Gesamtarbeitsstunden.
  • Teilen Sie nun die Gesamtstunden durch Ihr Bruttogehalt, um den Bruttostundenlohn zu berechnen.
  • Diese Formel ist beliebig umstellbar. Beispielsweise können Sie auch zuerst Ihr Monatsbruttogehalt quartalsweise aufrechnen, also mal drei nehmen und anschließend durch 13 Wochen teilen. Sie erhalten dann das Wochenbruttogehalt. Teilen Sie das Gehalt wiederum durch Ihre Wochenarbeitsstunden, um Ihren Bruttostundenlohn zu berechnen. 
  • Bedenken Sie, dass die Anzahl Ihren Krankeits-, Urlaubs- und Feiertage keine Rolle spielt, da sich Ihr Monatsgehalt dadurch nicht verändert. 
  • Beachten Sie auch, dass die tatsächlich entstandenen Arbeitsstunden im Monat, also unter Einbeziehung der Überstunden, nur dann Auswirkungen auf Ihren Bruttostundenlohn haben, wenn Sie nicht gleichwertig bezahlt werden oder Sie keinen Urlaubsanspruch dafür erhalten. Normalerweise werden die Überstunden zu dem Bruttostundenlohn vergütet oder gutgeschrieben. 
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