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Brustwirbel ausgerenkt - was tun?

Brustwirbel ausgerenkt - was tun?0:57
Video von Samuel Klemke0:57

Wenn ein Brustwirbel ausgerenkt ist, folgt darauf oft eine eingeschränkte Beweglichkeit und Schmerzen, die in den gesamten Rumpf ausstrahlen können. Was Sie tun können, um die Beschwerden zu lindern, erfahren Sie hier.

Was hilft bei ausgerenkten Wirbeln?

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  • Ausgerenkte Wirbel sind nicht besonders gefährlich, jedoch schmerzhaft und unangenehm. Die Ursache dafür ist meistens eine ungeschickte Bewegung oder eine ungünstige Position in der Nacht. Auch ohne Maßnahmen verschwinden die Beschwerden oft innerhalb weniger Tage.
  • Wenn Sie bemerken, dass der Brustwirbel ausgerenkt ist, sollten Sie zunächst versuchen, die Muskulatur im Bereich der Brustwirbel zu lockern und zu entspannen. Oft löst sich der ausgerenkte Brustwirbel schon alleine dadurch. Dies gelingt gut mit Wärmeanwendungen wie Wärmflaschen oder auch einer heißen Dusche.
  • Leichte Schmerzmittel, die auch krampflösend wirken - wie beispielsweise Ibuprofen - können gut helfen, sollten aber nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.
  • Bewegen Sie sich, so gut es geht. Stillliegen und Bettruhe verschlimmern die Beschwerden oftmals, versuchen Sie zumindest, die normalen Alltagsbewegungen durchzuführen - wenn möglich auch ein paar entlastende Bewegungen oder ein Spaziergang, so lockern Sie die Muskeln.
  • Wenn der ausgerenkte Brustwirbel nach einigen Tagen immer noch dieselben Beschwerden verursacht, sollten Sie einen Arzt oder Physiotherapeuten aufsuchen.
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Sanfte Mobilisation für den Brustwirbel

  1. Sie können versuchen, den ausgerenkten Brustwirbel mit einer kleinen Mobilisation zu kurieren. Gehen Sie jedoch nicht über die Schmerzgrenze, das ist wichtig. Diese Mobilisation können Sie einige Male am Tag wiederholen.
  2. Legen Sie sich in Seitenlage, auf die nicht schmerzende Seite, die Beine übereinander und leicht angebeugt.
  3. Nun drehen Sie den Oberkörper langsam nach hinten, die Bewegung geht vom oben liegenden Arm aus, die untere Schulter bleibt dabei am Boden liegen.
  4. Gehen Sie soweit, wie es der Schmerz oder die Bewegungseinschränkung zulässt, halten Sie am Ende der Bewegung einen Moment an und gehen dann wieder zurück.
  5. Bei Bedarf wiederholen Sie die Mobilisation auf der anderen Seite.
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