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Brünett oder braun? - Diese Mode passt zur jeweiligen Haarfarbe

Dank unzähliger Färbemittel können Frauen ihre Haarfarbe beliebig verändern. Doch vor der nächsten Coloration wäre die Überlegung nützlich, ob Ihre bisherige Kleidung zum neuen Haarton passt. Schon zwischen brünetten und braunen Haaren gibt es Unterschiede, die Ihre Kleiderwahl beeinflussen könnten.

Ein braunhaariger Wintertyp.
Ein braunhaariger Wintertyp. © Alexandra_H. / Pixelio

Die Bezeichnung "brünett" stammt aus der französischen Sprache. Das Adjektiv brunâtre bedeutet "bräunlich". Im deutschen Sprachgebrauch wird mit dem Begriff brünett eher ein rötlicher, manchmal auch hellerer Braunton assoziiert.

Grundlegendes zu brünett und braun

  • Brünett ist also ein kastanienbrauner Ton. Dem gegenüber stellen sich die meisten unter braunen Haaren eine dunklere, schokobraune Farbe vor.
  • Dieser Unterschied hat natürlich Auswirkungen auf Ihre Kleiderwahl. Denn Oberteile in einigen Rottönen harmonisieren beispielsweise nicht mit einer rotbraunen Haarfarbe. Und egal ob braun oder brünett - in brauner Kleidung könnte Ihr Gesamtbild unausgewogen erscheinen.
  • Überlegen Sie sich deshalb immer vor einer Haarcoloration, ob Sie sich danach in Ihren Lieblingsklamotten noch wohl fühlen. Und zuerst sollten Sie sich einmal fragen, welche Haarfarbe zu Ihrem Typ überhaupt passt.

Kastanie oder Schokolade

  • Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, welcher Typ Sie nach dem jahreszeitlichen Farbsystem sind? Es gibt Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertypen. Diese Einordnung kann Ihnen bei der Entscheidung helfen, welche Farben Ihnen besser stehen.
  • Doch dieses Schema der Jahreszeiten ist nur als Hilfe gedacht, es gibt viele Menschen, die sich nicht eindeutig einem bestimmten Typ zuordnen lassen. Einige grundlegende Richtlinien könnten Ihnen jedoch weiterhelfen. Braune Haarfarben finden sich am ehesten bei den Herbst- und Wintertypen. Herbstfrauen sind eher den sogenannten warmen Farben zuzuordnen, den Winterfrauen stehen vielmehr kalte Farben.
  • Sind Sie eine Herbstfrau, könnte Ihnen eine brünette Haarfarbe sehr gut stehen. Denn diese Menschen sehen in satten, warmen Farben am besten aus. Der Teint der Herbsttypen ist oft golden und die Grundhaarfarbe enthält rote oder goldene Farbreflexe.
  • Im Gegensatz dazu hat die Haut von Winterfrauen oftmals einen blauen Unterton, der Gesamteindruck ist dadurch kühl. Warme, rötlich-goldene Farben würden diese Frauen blass und krank erscheinen lassen, in kalten Farben wirken sie leuchtend und strahlend. Eine warme, kastanienbraune Haarfarbe steht Ihnen womöglich nicht so gut, vor allem, wenn der Ton noch orangene Lichtreflexe annimmt. Ein klares Braun wäre besser.

Die richtige Mode zur Haarfarbe

  1. Jetzt wissen Sie, ob Sie eher ein warmer oder kalter Typ sind. Mit der passenden Haarfarbe können Sie nun Ihre Kleidung auswählen. Zu den brünetten Haaren der Herbstfrau passen erdige und honiggoldene Töne oft besonders gut. Diese ergänzen Ihre rötlich-braunen Haare, ohne einen Kontrast zu bilden.
  2. Doch beachten Sie, dass jeder Mensch eine eigene Ausstrahlung hat. Testen Sie deshalb die Farben bei sich und schauen Sie: Bringen diese Ihre Augen, Ihre Haut und die Haare zum Strahlen oder lassen Sie die Farben müde und blass erscheinen?
  3. Als braunhaarige Winterfrau sollten Sie neben einem klaren, eher kühl wirkenden Haarton auch auf kalte Farben bei der Kleidung achten. Vermeiden Sie alle goldenen Untertöne, wie orange oder gelbgrün. Ebenso ungeeignet sind Pastelltöne oder sanfte, gedeckte Farben. Kräftige Blau-, Rot- und Grüntöne, eisgrau und dunkle Lilafarben dürften Ihren Typ zum Leuchten bringen.
  4. Bei braunen und brünetten Haarfarben sind mittelbraune Oberteile oftmals ungeeignet. Ihr Gesamtbild könnte langweilig, manchmal aber auch unruhig erscheinen, da die Kleiderfarbe nicht mit der Haarfarbe harmoniert. Achten Sie deshalb darauf, dass die Farbe des Oberteils in einem anderen Braunton ist als Ihre Haarfarbe.
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