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Brot backen - mit Buchweizen geht es so

Brot backen - mit Buchweizen geht es so2:19
Video von Lars Schmidt2:19

Wer glutenfrei backen (und leben) will oder muss, findet in Buchweizen eine echte Alternative. Mit diesem "Ersatzweizen" lässt sich auch gut Brot backen.

Was Sie benötigen:

  • 300 ml Buttermilch und evtl. etwas Wasser
  • 1 Essl. Zucker
  • 1 Teel. Salz
  • 250 g Buchweizenmehl
  • 150 g Maismehl
  • 100 g Kartoffelmehl (oder Kartoffelstärke)
  • 1 P. Trockenhefe
  • 1 Brotform, gefettet
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Buchweizen - das sollten Sie wissen

  • Auch wenn der Name es suggeriert, Buchweizen ist keine Weizenart, sondern als Knöterichpflanze mit dem Sauerampfer verwandt. Genau genommen ist Buchweizen überhaupt kein Getreide und daher glutenfrei.
  • Die anmutige, schon seit der Jungsteinzeit bekannte Pflanze hat herzförmige Blätter und weiße bzw. leicht rosafarbene Blüten. Man kann Buchweizen aus den Samen im Garten selbst aussäen. Die bis zum 1 m hohe Buchweizenpflanze lockt sehr viele Bienen an und stellt praktisch keine Ansprüche an den Boden.
  • Die eckigen kleinen Samen dieser Pflanze können Sie ganz kaufen und selbst zu einem dunklen und sehr aromatisch-nussigen Mehl vermahlen. Oder Sie kaufen bereits fertig gemahlenes Buchweizenmehl. 
  • Bekannt ist Buchweizen meist von den dunklen russischen Blini, kleinen Pfannkuchen, die zu Kaviar gereicht werden.
  • Allerdings lässt sich mit Buchweizenmehl hervorragend backen, vor allem, wenn man sich glutenfrei ernähren muss. Aber auch in Kombination mit Weizenmehl für Kuchen und Streusel hat sich Buchweizen bewährt.Und auch Spätzle oder Nudeln kann man mit Buchweizenmehl herstellen bzw. kaufen.
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Buchweizen-Brot - so backen Sie glutenfrei

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Weizenkleber Gluten sorgt für einen elastischen Teig. Beim glutenfreien Backen mit Buchweizen, Mais und Kartoffeln wird der Teig eher krümelig wie auch das Brot. Bekannt ist dieser Effekt von reinen Roggenbroten. Versuchen Sie dies auszugleichen, indem Sie den Teig gut kneten. 

  1. Vermischen Sie Buchweizen-, Mais- und Kartoffelmehl mit der Trockenhefe, dem Zucker und dem Salz.
  2. Kneten Sie nun die Buttermilch gut unter. Je nach Konsistenz des Teiges benötigen Sie evtl. noch etwas Mehl, vielleicht aber auch noch etwas Wasser. Der Teig soll keinesfalls trocken und krümelig sein.
  3. Nun lassen Sie den Teig als Kugel in einer Schüssel an einem warmen Ort gehen. Decken Sie dabei den Teig mit einem Küchentuch ab.
  4. Der Teig wird dann ein weiteres Mal gut durchgeknetet.
  5. Jetzt formen Sie das Brot und legen es in die vorgefettete Brotform.
  6. Gönnen Sie Ihrem Buchweizenbrot ein bisschen Zeit und lassen Sie es auf fast das doppelte Volumen aufgehen. 
  7. Heizen Sie dann den Ofen auf 200 °C vor.
  8. Bepinseln Sie die Oberfläche leicht mit warmem Wasser.
  9. Schieben Sie das Brot in den heißen Ofen und backen Sie es.
  10. Nach ca. 15 bis 20 Minuten senken Sie die Backtemperatur auf 180 °C.
  11. Backen Sie das Brot insgesamt ca. 45 Minuten.
  12. Machen Sie auf jeden Fall eine Stäbchenprobe, ob das Brot innen gar ist.
  13. Lassen Sie das Buchweizenbrot in der Form auf einem Gitter kurz auskühlen, dann nehmen Sie es auf jeden Fall aus der Backform, da es sonst feucht wird.
  14. Das Brot kühlt dann auf dem Gitter komplett aus.

Variante: Sie können das Brot auch mit 1 P. Backpulver backen. Dann entfallen die Gehzeiten für die Hefe. Allerdings sollte der Teig dann etwas flüssiger sein und in die Form gefüllt werden. So wird das Brot schön feinporig.

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