Alle Kategorien
Suche

Brief unfrei versenden - so gehen Sie vor

Brief unfrei versenden - so gehen Sie vor1:50
Video von Laura Klemke1:50

Der Anstand gebührt, dass ein Brief ausreichend frankiert wird. In bestimmten Fällen jedoch greift man immer wieder auf die Möglichkeit zurück, einen Brief unfrei zu versenden. Doch wie funktioniert dies und ist dies überhaupt legal?

Was Sie benötigen:

  • Briefumschlag
  • Kugelschreiber
  • Adresse des Empfängers

Warum unfrei versenden?

Wenn Sie jemanden einen Brief senden möchten, dann sollten Sie diesen auch ausreichend frankieren. Schließlich trifft den Empfänger keine Schuld, dass Sie ihm einen Brief senden möchten. Oder etwa doch?

  • Sollte ein Brief bei Ihnen gelandet sein, der Ihnen nicht gehört, dann kommen Sie eventuell auf die Idee, diesen dem richtigen Empfänger  zuzusenden. Hierfür möchten Sie natürlich kein Geld ausgeben und versenden diesen Brief daher unfrei.
  • Des Weiteren kann es passieren, dass Sie zu Unrecht eine Mahnung oder einen sonstigen "negativen" Brief erhalten haben, auf den Sie antworten möchten.
  • Sie möchten auf ein Angebot einer Versicherung antworten und greifen auf die Möglichkeit zurück, dieses Antwortschreiben unfrei zu versenden?

Einen Brief ohne Porto verschicken

Wenn Sie einen Brief unfrei versenden wollen, dann sollten Sie wie folgt vorgehen:

  • Vermerken Sie auf dem Brief den Kommentar "Porto zahlt Empfänger".
  • Sollte dieser Kommentar fehlen, dann könnte es sein, dass Sie als Absender den Brief zurückerhalten, da die Post davon ausgeht, dass das Porto aus Versehen fehlt.

Wenn der Empfänger den Brief nicht annimmt

Einen Brief, den Sie unfrei versenden, könnte vom Empfänger nicht angenommen werden. Dies kann deshalb passieren, da in diesem Fall zum regulären Porto ein sogenanntes Nachporto hinzukommt.

  • In der Folge passiert es dann, dass Sie den Brief zurückerhalten und noch mal eine höhere Gebühr bezahlen müssen.
  • Sollten Sie dann wiederum die Annahme verweigern, dann könnte dies zu relativ hohen Gebühren führen. Im Notfall könnte die Deutsche Bundespost eine Lagergebühr erheben, da die Post mehrere Versuche unternimmt, Ihnen den Brief wieder zuzustellen.

Wenn Sie solche Probleme vermeiden möchten, dann sollten Sie vorher mit dem Empfänger abklären, ob dieser das Porto übernimmt. Viele Firmen versenden für eine Rückantwort einen Briefumschlag, auf dem bereits per Maschine vermerkt ist, dass sie das Porto übernehmen. Auf solch eine Art einen Brief unfrei zu versenden, sollte kein Problem darstellen.

Verwandte Artikel