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Brenner-Maut - so kalkulieren Sie Ihre Reisekosten richtig

Viele Urlausreisende nach Italien wählen Ihre Anfahrt über den Brenner, dem niedrigsten und am besten zu überwindenden Alpenpass. Allerdings kostet die Nutzung der Brennerautobahn Mautgebühren. Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen.

Die Benutzung der Brenner-Autobahn kostet Mautgebühren.
Die Benutzung der Brenner-Autobahn kostet Mautgebühren.

Über den Brennerpass, der mit 1350 m der niedrigste Alpenpass ist und auch schon von den Römern genutzt wurde, führt die sogenannte Brennerautobahn, die Österreich mit Italien verbindet. Der Brennerpass bildet gleichzeitig die Grenze zwischen Tirol und dem italienischen Südtirol. Mit der Brenner-Autobahn ist es möglich, durchgängig auf europäischen Autobahnen beispielsweise von München in viele italienische Städte zu fahren. Allerdings muss für die Benutzung Maut entrichtet werden.

Mautgebühren für den Brenner - damit müssen Sie rechnen

Die Brennerautobahn, die von Innsbruck bis zur italienischen Grenze am Brennerpass führt, ist gebührenpflichtig, und zwar ab Innsbruck/Süd.

  • Die Maut ist für einzelne Kraftfahrzeugtypen unterschiedlich hoch.
  • Alle Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zahlen für die einfache Fahrt Innsbruck/Süd - Brennerpass 8 Euro (Stand Ende 2010; ob es 2011 Preiserhöhungen geben wird, ist noch nicht bekannt). Auch ein Anhänger ist hier inklusive.
  • Wenn Sie eine Jahresvignette für Österreich besitzen, können Sie diese um eine Jahreskarte für den Brennerpass ergänzen, die dann ermäßigt ist.
  • Die Gebühren können mit den üblichen Kredit- und EC-Karten bezahlt werden. 
  • Außerdem gibt es sogenannte Videomautkarten für Einzelfahren sowie Hin- und Rückfahrt, die beispielsweise beim ADAC gekauft werden können. Mit ihnen ist  - genauso wie auf italienischen Autobahnen - mit einer schnellen und automatischen Abfertigung zu rechnen. Es fällt also kaum Wartezeit an. 
  • Bei Wohnmobilen über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht berechnet sich die Maut streckenabhängig, das heißt nach gefahrenen Kilometern. Zudem ist die Mautgebühr abhängig von der Anzahl der Achsen sowie einer Einordnung des Wohnmobils nach Schadstoffklassen. Die Mautgebühr wird über eine sogenannte GO-Box elektronisch abgerechnet. Diese Box muss vorher gekauft werden. Auch hierüber informiert Sie der ADAC. Die Mautgebühr beträgt derzeit für Wohnmobile zwischen 27 und knapp 40 Euro.
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