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Brandschutztür im Gebäude - diese Anforderungen müssen erfüllt sein

Eine Brandschutztür in einem Gebäude soll die Ausbreitung bzw. den Durchtritt eines Feuers verhindern. Sie muss daher selbst feuerfest sein, genauso wie die Wand, in der die Tür eingesetzt ist.

Brandschutztüren sind in manchen Gebäuden erforderlich.
Brandschutztüren sind in manchen Gebäuden erforderlich.

Anforderungen an Brandschutztüren in Gebäuden

  • Wann und wo Sie solche Brandschutztüren einbauen müssen, richtet sich nach den einzelnen Landesbauordnungen der jeweiligen Bundesländer. Sie können vor allem in größeren, öffentlichen Gebäuden oder etwa dort erforderlich sein, wo lange Flure Gebäude durchqueren, oder wo Heizräume vorhanden sind.
  • Die Brandschutztüren müssen diverse Anforderungen erfüllen, die in der DIN 4102 festgelegt sind (hier: "Feuerschutzabschlüsse"). So müssen sie - je nach Gebäudenutzung und Wandbeschaffenheit - zunächst einer bestimmten Feuerwiderstandsklasse zugeordnet werden können. Dabei wird unterteilt in feuerhemmende Türen (T-30) und eingebaute Festverglasungen (F-30), hochfeuerhemmende Türen (T-60/F-60) und feuerbeständige Türen (T-90/F-90). Die Zahlen beschreiben die Zeit in Minuten, in der die Tür den Durchtritt des Feuers verhindern kann. Auch äußerst feuerbeständige Brandschutztüren (T-120 und T-180) werden teilweise verwendet. Welche Art von Tür Sie benötigen, müssen Sie Ihrer Landesbauordnung entnehmen.
  • Brandschutztüren müssen sich selbst schließen können. Zweckmäßigerweise sind viele Türen auch rauchdicht; eine notwendige Voraussetzung ist dies jedoch nicht.
  • Wenn Sie eine Brandschutztür in ein Gebäude einbauen wollen, müssen Sie für eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Sorge tragen, sofern dies noch nicht durch den Hersteller selbst geschehen ist. Die Spezialtüren müssen vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) gekennzeichnet werden als Feuerabschlüsse. Das so genannte Zulassungsschild wird auf dem Türblatt angebracht und ist fünf Jahre lang gültig.
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