Bossing am Arbeitsplatz - was tun?

Bossing am Arbeitsplatz sollte im Sinne eines guten Arbeitsklimas vermieden werden. Bossing am Arbeitsplatz sollte im Sinne eines guten Arbeitsklimas vermieden werden.
Damit einem die Arbeit am Arbeitsplatz gefällt, muss neben der eigentlichen Tätigkeit auch noch etwas ganz Entscheidendes gegeben sein: ein angenehmes Klima mit den Kollegen. Doch der nette Umgang mit den Kollegen am Arbeitsplatz ist nicht immer garantiert: sogenanntes Bossing gibt es an etlichen Arbeitsplätzen. Doch dagegen gibt es auch Abhilfe.
Marc Tilian
05.11.2010 Marc Tilian
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände

Das Wort Bossing kommt aus dem Englischen und bezeichnet Menschen, die sehr rechthaberisch sind und nur an ihrer Meinung festhalten. Das kann natürlich für die Kollegen sehr unangenehm werden, besonders wenn sie mit so einer Art Mensch den ganzen Tag am Arbeitsplatz verbringen. Sie müssen also in irgendeiner Art mit diesen Menschen auskommen, denn manchmal müssen Sie sich ja sogar noch das gleiche Büro teilen.

So verhalten Sie sich bei Bossing am Arbeitsplatz

  • Eine Möglichkeit, was Sie indirekt gegen Bossing am Arbeitsplatz tun können, ist es schlicht und einfach zu ignorieren. Hören Sie nicht auf die Kommentare dieser Person und versuchen Sie sich nicht davon ablenken zu lassen. Dazu gehört jedoch eine Menge an dickem Fell dazu, schließlich ist es schwer eine rechthaberische Person den ganzen Tag zu ertragen. Außerdem ist es wohl nicht sehr für das allgemeine Wohlbefinden am Arbeitsplatz förderlich, denn Kollegen, die sich nicht respektieren und einander nur ignorieren, sind wohl keine gute Basis für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
  • Besser ist es da vielleicht mal der rechthaberischen Person am Arbeitsplatz mit ganz einfachen Mittel Ihre eigenen Grenzen aufzuzeigen. Dies kann ganz einfach funktionieren. Fragen Sie doch einfach mal bei der Person über einen Sachverhalt aus Ihrem Spezialgebiet ab – das mag Steuern, Finanzen oder sonstiges sein. Bossing zeichnet sich ja dadurch aus, dass die Person zu jedem Sachverhalt etwas zu sagen hat und nur ihre Meinung zählt. 
  • So können Sie die andere Person etwas auflaufen lassen, denn früher oder später wird eine falsche Aussage kommen, die Sie dann problemlos korrigieren können. Natürlich bringt dies nur etwas in Verbindung mit einem kurzen, aber präzisen Gespräch. Alleine diese Person am Arbeitsplatz bloßzustellen und vor versammelter Mannschaft vorzuführen, bringt nicht viel – zumindest nicht das, was Sie sich erhoffen. 
  • Sie müssen der Person dann auch erklären, dass Sie das rechthaberische Verhalten am Arbeitsplatz möglichst sein lassen soll – jeder Mensch hat eben Kompetenzen und Bereiche, in denen er sich nicht auskennt. Bossing ist also völlig unnötig und führt nur zu Spannungen am Arbeitsplatz. Diese Kombinationen vor allem mit dem klärenden Gespräch, damit die Person weiß, was Sie falsch macht, dürfte zu dem gewünschten  Ergebnis führen: nämlich kein Bossing mehr am Arbeitsplatz.
Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.