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Borgward P 100 - Informatives

Der Borgward P 100 war ein PKW der Oberklasse, der zunächst von 1959 bis 1962 in Deutschland (Bremen-Sebaldsbrück) und einige Jahre später in Mexiko produziert wurde. Heute ist das Auto ein echtes Liebhaberfahrzeug, das vielleicht auch Ihnen gefällt. Zudem war es das erste deutsche Fahrzeug mit einer Luftfederung, die für ein angenehmeres Fahrverhalten sorgt.

Der Borgward P 100 verfügt serienmäßig über ein Viergangschaltgetriebe.
Der Borgward P 100 verfügt serienmäßig über ein Viergangschaltgetriebe.

Der Borgward P 100 - Fahrzeuginfos

  • Das Fahrzeug verfügt serienmäßig über ein Viergangschaltgetriebe. Allerdings konnte es auf Wunsch auch mit einem Automatikgetriebe (Hansamatic) ausgestattet werden, das von der Hobbs Transmission Ltd. zur Verfügung gestellt wurde. Statt eines Viergangsschaltgetriebes verfügt das Auto dann über eine Vierstufenautomatik.
  • Der Wendekreis des Fahrzeugs beträgt genau 11,4 Meter und die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h findet innerhalb von insgesamt 16,9 Sekunden statt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h.
  • Beim serienmäßigen Produktionsbeginn fasste der Tank lediglich 47 Liter. Später kam es zu einer Vergrößerung des Tanks auf 60 Liter, damit weitere Strecken gefahren werden konnten.
  • Die Leistung des Autos liegt bei 100 PS (bei 5000 Umdrehungen pro Minute). Bei einer Umdrehungszahl von 2200 pro Minute beträgt das maximale Drehmoment 158 Nm, wobei das Fahrzeug über einen Hinterradantrieb verfügt.
  • Insgesamt verbraucht das Auto 13 Liter Super auf 100 Kilometer und weist ein Leergewicht von 1275 kg auf. Der Neupreis lag im Jahr 1960 bei 13.150 DM, weshalb das Fahrzeug als Oberklasse-Wagen geführt wurde. Der Borgward P 100 hat eine Länge von 4715 cm, eine Breite von 1738 cm und eine Höhe von 1420 cm.
  • Der VW Käfer ist sicher eines der interessantesten Autos der Welt. Die Ursprünge gehen …

Die Historie der Fahrzeugproduktion - Übersicht

  • Im September 1959 wurde der erste Borgward-P-100-Prototyp im Rahmen der IAA in Frankfurt präsentiert. Nur wenige Monate später (im Januar 1960) kam es schließlich auf dem Brüsseler Salon zur Vorstellung des Serienmodells, das über eine Luftfederung verfügt.
  • Ab Juli 1960 ging der "Große Borgward P 100", wie das Fahrzeug auch genannt wurde, in Serienproduktion. Allerdings kam der Hersteller (Carl F. W. Borgward) in finanzielle Nöte und verließ das Unternehmen, sodass die Produktion in die Hände des Bremer Senats gelegt wurde.
  • Im Juli des gleichen Jahres wurde die Einstellung der Produktion bestätigt. Das Konkursverfahren begann dann am 11.11.1961. Die Produktionsanlagen selber wurden schließlich 1963 nach Mexiko veräußert. Carl F. W. Borgward starb noch im gleichen Jahr.
  • Ab 1963 wurde das Fahrzeug in Mexiko von der Impulsora Mexicana Automoritz S. A. in Monterrey produziert. Dort kam es 1964 jedoch aufgrund der schlechten finanziellen Firmensituation zu einem Zusammenbruch der Produktion.
  • Im Jahr 1966 übernahm schließlich FANASA (Fabrica Nacional de Automotives S. A.) die Autoherstellung. Die Produktion endet allerdings im Jahre 1970, ebenfalls wegen der schlechten Finanzlage des Unternehmens. Insgesamt existierten zu dieser Zeit 2587 in Deutschland und 2267 in Mexiko hergestellte Autos.
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