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Border-Collie-Welpen erziehen - so gelingt es

Der Border-Collie ist ein aufgeweckter und fröhlicher Hund. Er gehört zu den Hütehunden und hat daher auch einen eigenen Kopf. Um so wichtiger ist es, dass Sie die Border-Collie-Welpen bereits ab dem ersten Tag erziehen.

Ein müder Border-Collie
Ein müder Border-Collie

Was Sie benötigen:

  • Zeit
  • Geduld
  • Aufmerksamkeit
  • Zuwendung
  • Leckerchen

Border-Collies sind bewegungsfreudige und sehr aufgeschlossene Tiere. In der Regel ist die Bindung zu seinem Menschen sehr eng und das Tier gilt als freundlich und kinderlieb. Dennoch können kleine Fehler in der Erziehung später Folgen haben.

Der Border-Collie kommt ins Haus

  • Wenn Sie sich für einen Border-Collie-Welpen entscheiden, dann sollten Sie das Tier erst mit 12 Wochen zu sich nach Hause holen. Zwar geben viele Züchter die Tiere bereits im Alter von acht Wochen ab. Das ist für die spätere Entwicklung des Hundes aber gar nicht gut.
  • Der Hund lernt im Welpenalter nicht nur soziales Verhalten, sondern bekommt auch von seiner Mutter noch eine gute Portion Erziehung mit auf den Weg. Außerdem lernt der Hund sich im Rudel richtig zu benehmen, wenn er lange genug mit seinen Geschwistern aus dem Wurf zusammenbleiben darf.
  • Gerade die ersten Wochen sind für den Welpen entscheidend und prägen das Tier für das ganze spätere Leben. Kommt der Hund zu früh von seiner Mutter weg, dann fehlen ihm nicht nur Zuwendung und Wärme, sondern auch die Möglichkeit zu lernen, wie man sich im Rudel verhält. Kurz: Der Welpe kann die Sprache der Hunde nicht verstehen lernen.

So erziehen Sie den Welpen

  • Die Erziehung von einem Border-Collie Welpen geht nicht von Heute auf Morgen. Sie benötigen viel Zeit, Geduld und müssen auch später immer wieder mit dem Hund üben und trainieren. Trotzdem gelingt Ihnen die Grunderziehung leicht, wenn Sie sich den natürlich Spieltrieb von dem Welpen zunutze machen.
  • Zu Beginn ist es hilfreich und gut für das Training, wenn Sie mit Belohnungen arbeiten. Nehmen Sie kleine Futterhappen oder kleine Wurststücke, die der Welpe schnell schlucken kann, um das Tier zu belohnen.
  • Wählen Sie nur kurze, aber deutliche Kommandos, welche Sie in Zukunft dann auch genau so beibehalten müssen. "Sitz", "Platz", "Aus" und "Bleib" sind zu Anfang die Grundkommandos, die die Border-Collie-Welpen unbedingt lernen sollten.

Border-Collie-Welpen lernen spielend

  • Welpen sind noch klein und oft müde. Zu Beginn wird das Tier also viel schlafen und hat dann keine Lust auf Training. Wenn der Welpe wach und mobil ist, dann können Sie mit dem Hund üben. Ist das Tier müde, dann lassen Sie es schlafen.
  • Das Kommando "Sitz" lernt der Welpe ganz leicht, indem Sie ein Leckerchen über seine Nase halten und dann nach hinten führen. Sobald der Hund Anstalten macht, sich zu setzen, loben Sie das Tier durch Worte und geben das Leckerchen, sobald sein Po den Boden berührt.
  • Erst wenn der Welpe "Sitz" kann, sollten Sie mit ihm das nächste Kommando, "Platz", üben. Aus dem Sitz heraus soll sich der Border-Collie hinlegen. Zeigen Sie ihm das Futter, halten es aber in der Hand fest und legen die Hand etwas weiter nach vorne auf den Boden. Streckt sich der Hund nach vorne, loben Sie Ihn und wenn er sich hinlegt, geben Sie das Futter.
  • Halten Sie bei Border-Collie-Welpen die Trainingseinheiten aber kurz. Dafür können Sie mehrere Male und auch zwischendurch für ca. 10 Minuten mit dem Hund üben.

Border-Collie-Welpen und die Umgebung

  • Gewöhnen Sie den Welpen ab dem ersten Tag an die äußere Umgebung und an fremde Menschen. Das Welpenalter ist die einzige Zeit, in der Sie den Hund ohne Schwierigkeiten sozialisieren können.
  • Gehen Sie mit dem Tier über Flohmärkte, lassen Sie den Hund im Bach planschen, gehen Sie Feldwege, über steinige Wege und zeigen Sie dem Tier so viel wie möglich.
  • Auch die Geräusche im Haushalts muss der Welpe kennenlernen, um später keine Angst zu entwickeln. Staubsauger, Waschmaschine und das Geräusch von zuschlagenden Türen sollten Ihrem Border-Collie-Welpen keine Angst einjagen.

Später werden Sie einen gut erzogenen und ausgeglichenen Familienhund haben, der sich sowohl zu Hause als auch in der Gesellschaft anderer Menschen und Tiere sozial verhalten kann.

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