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Bootshaus kaufen - Vor- und Nachteile abwägen

Viele Menschen in Deutschland träumen davon, am Wasser zu leben. Wollen Sie Ihren Wunsch real werden lassen, dürften Sie über die Investition in ein Bootshaus nachdenken. Doch so eine Immobilie zu kaufen ist mit vielen Konsequenzen verbunden, die es zu beachten gilt.

Mit dem richtigen Heim schneller ins Boot steigen.
Mit dem richtigen Heim schneller ins Boot steigen.

Die praktischen Seiten des Bootshauses

  • Ein Bootshaus liegt direkt am Wasser und verfügt häufig über eine Art integrierte Garage, in der Sie Ihr Wasserfahrzeug verwahren können. Praktisch ist diese Lösung, wenn Sie über ein Boot verfügen und dieses zudem häufig nutzen. Dann wäre das Kaufen sicherlich zu empfehlen.
  • Profitieren können Sie an dem Ort von der frischen Seeluft, die Urlaubsstimmung aufbringt. Ideal als Urlaubsort geeignet, werden Sie dort eine Aussicht genießen, die sich viele Menschen vor dem Fenster wünschen.
  • Gerade Personen, die häufig über Wasser reisen, werden das Bootshaus lieben. Das lästige Transportieren über ein Fahrzeug wird somit überflüssig, was bei Touren über mehrere Tage hinweg Parkplatzgebühren ersparen kann.

Was gegen das Kaufen spricht

  • Es kann nicht geleugnet werden, dass ein Bootshaus auch einige Nachteile hat, die gegen das Kaufen sprechen. So lässt sich z. B. häufig eine knappe Quadratmeterzahl beobachten. Viel Platz des Gebäudes verliert man aufgrund des Bereiches, der zum Parken des Bootes verwendet wird. Zudem ist das Anbauen am Wasser oftmals nur unter der Beachtung von bestimmten Gewichtsmengen erlaubt. Eine zu hohe Belastung kann bei der permanenten Feuchtigkeit zur Gefahr werden, was zusätzliche Zimmer schwer anbauen lässt.
  • Durch die notwendige Anbindung ans Wasser sind die Gebäude zudem meist nicht sehr frei verteilt. Sie wollen mal große Wiesen genießen und Ruhe haben? Viele am Wasser gelegene Grundstücke in Deutschland verfügen über zahlreiche Bootshäuser, was ein ruhiges Genießen nur schwer möglich macht.
  • Gewöhnen müsste man sich aufgrund der Nachbarn auch an die Geräusche der Motorboote, die sich regelmäßig auf den Weg machen, um die Gewässer zu erkunden.
  • Nicht vergessen werden sollten die zusätzlichen Kosten, die mit der Nutzung des Gebäudes einhergehen. Ist dieses unter einem Verein verwaltet, werden jährliche Pachtgebühren fällig, die parallel zu den Nebenkosten zu bezahlen sind.
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