Alle Kategorien
Suche

Bohrmaschinenpumpe richtig in Betrieb nehmen

Bahrmaschinenpumpen sind preiswerte Zusatzgeräte, die an handelsübliche Bahrmaschinen angeschlossen werden und die vielsietig einsetzbar sind.

Mit der Bohrmaschinenpumpe geht es schneller.
Mit der Bohrmaschinenpumpe geht es schneller.

Was Sie benötigen:

  • Bohrmaschinenpumpe
  • Schlauchende mit Wasserstopp
  • Schlauchkupplung
  • Wasseranschluss

Aufbau von Bohrmaschinenpumpen

Selbst ohne Bedienungsanleitung wird jedem schnell klar, wie eine Bohrmaschinenpumpe funktioniert.

  • Bohrmaschinenpumpen haben eine Metallspindel, die wie ein Bohrer in handelsübliche Bohrmaschinen eingespannt wird.
  • Ansonsten gibt es bei Bohrmaschinenpumpen 2 Schlauchanschlüsse, einer durch den die Flüssigkeit angesagt wird und einer, aus dem diese herauskommt. Wobei je nach Drehrichtung der Bohrmaschine die Funktion der Anschlüsse sich ändert.
  • Somit ist das Grundprinzip klar. Sie müssen an die beiden Schlauchanschlüsse jeweils einen Schlauch anschließen, die Spindel in das Bohrfutter einer Bohrmaschine stecken und fest mit der Bohrmaschinenpumpe verbinden. Sobald Sie die Bohrmaschine anschalten, geht es los.

Wichtiges zum Pumpen mit der Bohrmaschine

  • Die Konstruktion aus Bohrmaschinenpumpe und Bohrmaschine ist eine etwas wacklige Angelegenheit und schon von daher nicht für einen Dauereinsatz gedacht. Auch müssen Sie die KB (Kurzbetriebszeit) der Bohrmaschine beachten.
  • Die Bohrmaschinenpumpe selber ist meist recht unempfindlich. Sie kann lange Zeit Pumpen, ohne Schaden zu nehmen und verkraftet meist auch Flüssigkeiten, für die sie nicht gedacht ist. Brennbare Flüssigkeiten dürfen Sie aber niemals mit einer Bohrmaschinenpumpe bewegen, denn die Bohrmaschine stellt eine Zündquelle dar.
  • Achten Sie darauf, dass die Bohrmaschine nicht die Bohrmaschinenpumpe drehen kann. In dem Fall wickeln Sie Schlauch auf, statt zu pumpen. Am besten ist es, Pumpe und Bohrmaschine einzuspannen, damit dies nicht geschieht.
  • Die Leistungen von Bohrmaschinenpumpen sind erstaunlich. Ansaugen aus einigen Metern Tiefe, Förderleistungen von mehreren Tausend Litern in der Stunde, das macht diese Geräte vielseitig einsetzbar.

Probleme mit Bohrmaschinenpumpen

Alle Bohrmaschinenpumpen können nur wenige Sekunden trocken laufen. Aus diesem Grund müssen Sie unbedingt beim Pumpen dabei sein und die Bohrmaschine sofort abschalten, wenn kein Wasser mehr gefördert wird. Beim Anlaufen der Bohrmaschinenpumpe müssen Sie Folgendes beachten:

  1. Bohrmaschinenpumpen sind selbstansaugend und fördern - wie erwähnt - Wasser aus größeren Tiefen. Sie können aber keine Luft fördern. Verbinden Sie aus diesem Grund mit dem Auslass der Bohrmaschinenpumpe ein kurzes Schlauchstück, das an ein Schlauchende mit Wasserstopp angeschossen wird.
  2. Stecken Sie in den Wasserstopp die passende Schlauchkupplung. Schließen Sie den ansaugenden Schlauch und die Bohrmaschine an. Legen Sie das Schlauchende des ansaugenden Schlauchs in die Flüssigkeit, die Sie abpumpen wollen.
  3. Verbinden Sie den Wasserstopp mit einem Wasserhahn und stellen Sie das Wasser an. Dieses läuft nun durch die Bohrmaschinenpumpe in die Flüssigkeit, die Sie abpumpen wollen, Schläuche und Bohrmaschinenpumpe füllen sich mit Wasser.
  4. Stellen Sie das Wasser ab. Entfernen Sie die Verbindung zum Wasserhahn, indem Sie die Kupplung aus dem Wasserstopp entfernen. So verhindern Sie, dass das Wasser aus dem System entweichen kann.
  5. Stellen Sie nun die Bohrmaschine an und stecken gleichzeitig die Kupplung in den Wasserstopp - bzw. schließen einen Schlauch über diese Kupplung an.

Auf diese Weise können Sie die Schläuche und die Bohrmaschinenpumpe einfach mit Wasser befüllen.

Teilen: